Fesselstrafe

Ich habe mich gegenüber der Dame meines Herzens falsch verhalten. Konkret habe ich eine sehr klare Anweisung bewusst und willentlich missachtet. In der Folge musste ich eine Nacht, in der ich alleine zu Hause war, gespreizt und selbst gefesselt auf dem Bett verbringen. Zudem musste ich mir – ähnlich wie hier beschrieben – um 2 Uhr und 5 Uhr nachts den Wecker stellen um mich dann jeweils bei ihr per Mail zu entschuldigen.

Das mit der Fesselung ist ja so eine Sache. Alleine kann man sich, zumindest an den Armen, ja gar nicht soooo streng fesseln und wenn man erstmal so daliegt ist das größte Problem die eigene Erregung. Fesseln sind nun mal… Eben. Aber irgendwann schläft man dann ein. Nur leider klingelt praktisch sofort, also gefühlt sofort, der Wecker. Und dann, nach der Mail und dem wieder anketten der dafür notwendigen Hand, merkt man: wie die Muskeln schmerzen. Wie sich Beine und Arme wehren. Wie der Körper kämpft, sich endlich aus der Rückenlage zu befreien. Man beginnt es zu hassen. Zu leiden. Darüber nachzudenken, wie lange man bis zum Aufstehen noch durchhalten muss. Und dann wieder nur der Schmerz.

Irgendwann ist dann der Schlaf doch da. Wie schön. Aber dann ist da auch das nächste Weckerklingeln. Und geht wieder los.

Mit dem kleinen Bonus, dass ich vorher einmal darum gebeten hatte, mir doch vielleicht selbst Lust verschaffen zu dürfen. Das hat sie mir gnädig gestattet. Aber nicht dann, als ich wollte, sondern eben um 5 Uhr morgens. Gefesselt. Auf dem Rücken. Auf dem Bett. Wenn von Erregung so gar nichts mehr zu spüren ist. Und das bittere Ergebnis musste bis zum Morgen feucht und eklig auf seinem Bauch verbleiben.

Eine echte Strafe.

Schmerzliches Bayern-Aus

Das war gestern ein schmerzliches Aus des FC Bayern gegen Atletico Madrid. Den Satz dürften viele Leute unterschreiben. Ich normalerweise nicht. Es gibt keinen Verein, den ich weniger mag. Und allein wegen dieses schrecklichen Mia-san-mia-Habitus und des ewigen Konkurrenten-die-besten-Spieler-Wegkaufens gönne ich den Bayern jede Niederlage.

Mein Schmerz kommt auch erst später, wahrscheinlich heute.

Die Dame meines Herzens hat mir nämlich trotz einer aktuell ausgerufenen Sklaven-Intensivwoche gestattet, das Spiel zu schauen. Allerdings mit einer Auflage:

Für jedes Bayern-Tor bekomme ich 25 Stockschläge, für jedes von Madrid darf ich mein Gesicht 5 Minuten in ihr getragenes Höschen vergraben.

So wird auf diese Weise das Bayern-Aus auch für mich noch schmerzhaft. Und ich kann mich fragen, ob ich dankbar sein sollte (Schläge) oder ein bisschen traurig (Höschen), dass es kein Elfmeterschießen gab. 😉

52

Regelmäßige Leserinnen und Leser werden sich daran erinnern, dass ich noch eine Strafe für eine ziemlich üble Verfehlung offen hatte: das unerlaubte Anfassen. Donnerstagabend war es so weit.

Nachdem ich ein paar Vorbereitungen getroffen hatte, damit es die Dame meines Herzens gemütlich hat, schickte sie mich erstmal in die Küche Küche, um dort auf Händen und Knien mit viel zu kleinen Lappen den Boden auf Hochglanz zu bringen. Anstregend. Und ich kam ganz schön ins Schwitzen, traute mich aber auch nicht, aufzuhören oder langsam zu putzen. Nach einer gefühlten Ewigkeit erlöste sie mich schließlich, um mich zum persönlichen Säubern zu schicken.

Und dann…

Sie ließ mich stehen, die Oberarme angewinkelt, die Unterarme ausgestreckt, und dann kamen auf die Handflächen ein paar Bücher. Ich musste die Augen schließen und durfte die Dame meines Herzens nicht ansehen, während sie sich entspannte.

Das Halten der Bücher ging ganz einfach – ich sollte eine bestimmte, mir unbekannte Zeit durchhalten, ohne dass ein Buch runterfällt. Leichte Sache. Aber dann ließ sie mich immer abwechselnd ein Bein hochnehmen, Knie ganz nach oben. Bei diesem auf der stelle laufen fiel fast sofort ein Buch runter. 5 Minuten statt geplanter 30 Minuten geschafft – macht 25 Schläge.

Aber es sollte noch eine zweite Runde geben. Diesmal ein Buch mehr je Hand, gleiche Übung. Und nach 3 Minuten war Schluss. Macht 27 Schläge.

Die dritte und letzte Runde war ohne Laufen, aber dafür mit komplett ausgestreckten Armen. Oh, wie das weh tut. Oh, wie da die Arme zittern. Ich habe wirklich mein Bestes gegeben – aber ein Buch fiel. Ich weiß nicht, wie lange ich durchgehalten habe, aber die Dame meines Herzens war sehr enttäuscht (oder tat so) und hat mir erstmal etliche Schläge mit dem fiesen dünnen Rohrstock auf die Handflächen verpasst.

Und dann kamen die 52. Auf den Po. Schneidend, hart, schmerzhaft. Dazwischen ihre Hand auf den Striemen und zwischen meinen Beinen. Gegen Ende habe ich „Au, au, aua“ gejammert. Und dann musste ich an der Wand knien und über meine Fehler nachdenken. Und habe aus tiefstem Herzen versprochen, mich nie, nie wieder ohne Erlaubnis selbst zu berühren.

Ich habe eine verdiente Strafe bekommen. Ich liebe die Dame meines Herzens, alles an ihr – und ganz besonders auch ihre Strenge.

Abreibung, Strafe & Züchtigung

Heute wurde mir für ein Fehlverhalten eine „Abreibung“ angekündigt – allerdings hat sich dann rasch aufgeklärt, dass das Fehlverhalten gar keins war. „Glück gehabt“ – ja, schon, aber irgendwie nicht.

Mein Verhältnis zu Strafen ist zwiespältig. In einem Blog habe ich mal den Satz gelesen:

I need the punishment, although I don´t want to be punished…

Der passt ziemlich gut. Auf der einen Seite gehört es für mich unabdingbar dazu, dass sie mich bestrafen darf und kann. Dieses Wissen ist fundamental dafür, dass ich mich als Sub fühlen kann. Was gibt es eindeutigeres als einem anderen Menschen das Recht zuzugestehen, einem Schmerz oder ähnliches zuzufügen?

Wenn sie mich zum Beispiel in die Position schickt, mich auffordert „Hose runter“, dann ist da ein ganz einmaliges Kribbeln. Ich fühle mich klein und ausgeliefert, ich spüre ihre Macht. Das Warten auf die Ausführung der Strafe ist dabei schon an sich schlimm.

Und die Strafe selbst? Den Schmerz hasse ich. Ich jammere, ich möchte, dass es aufhört. Und gleichzeitig bin ich meistens ein bisschen enttäuscht, wenn sie sich allzu schnell erweichen lässt. Aber diese Enttäuschung kommt immer erst mit etwas Abstand von der Ausführung ;-).

Und die Gründe für eine Strafe? Ich mag es nicht, absichtlich Dinge zu tun, die eine Strafe auslösen. In einem Spiel ist es tatsächlich so, dass ich meistens fürchterlich ungeschickt bin vor lauter Auf- und Erregung. Ich denke da an umgekippte Gläser… Vermutlich wirkt es manchmal so, ich würde das absichtlich machen, um etwas zu provozieren, aber so ist es nicht.

Und sonst? Ich bemühe mich, Aufgaben und Regeln zu erfüllen – und offenbar bin ich so gut darin, dass es fast überhaupt gar keine Strafen gibt. Das finde ich manchmal geradezu bedauerlich, denn – wie oben gesagt – ist das Gefühl, bestraft zu werden, eines, das mich sehr subbig macht. Aber ich will deshalb Dinge nicht schlechter machen als ich könnte. Vielleicht muss ich anregen, dass sie ihre Ansprüche hochschraubt?

Und apropos. Statt Abreibung oder Strafe finde ich das Wort Züchtigung ja eigentlich am schönsten.