Ooooorgasmus

Ich habe ja im letzten Beitrag ein bisschen über die Rolle von erotischen Geschichten, Bildern und Videos für die eigene, äh, Fantasieanregung geschrieben. Jetzt ist es ja so, dass man immer mal wieder wechselnde Vorlieben hat, was einen, nun ja, erregt.

Ich hätte aber bis heute eigentlich immer gesagt, dass es schon etwas aus dem BDSM-Kontext wäre, was ich mir da aussuchen würde.

Aber heute habe ich aus Gründen nach einem Video gesucht, in dem frau sich selbst Lust verschafft. Hier bin ich dann fündig geworden.

Und ich muss gestehen, ich finde es wirklich sehr, sehr anregend zu sehen, wie sich sehr unterschiedliche wunderbare Frauen Lust verschaffen, ohne dass es dazu eines Mannes bedarf.

Und es kitzelt sogar meine devote Sub-Seele mir vorzustellen, dass ich mir ausschließlich solche Videos anschauen darf bzw. sogar muss, um zu lernen – allerdings natürlich unter einem strengen Keuschheitsgebot.

Füße

Ich glaube, ich habe ein Faible für Füße. Für Frauenfüße. Ich schaue durchaus auch mal in der S-Bahn auf die Füße von Frauen, wobei ich schweren Docs, Stiefeln oder Highheels durchaus gleichviel abgewinnen kann. Vor allem aber bin ich verliebt in die Füße der Dame meines Herzens. Ich habe irgendwann mal recht pathetisch geschrieben, dass ich gerne der Staub unter ihren Füßen wäre. Aber genau so ist es.

Ich mag es gleichermaßen ihre Füße zu küssen. Sie zu massieren. Dass ich ihre Kraft in meinem Nacken spüre, wenn sie mich dorthin drückt, wo ich hingehöre, oder ihr Gewicht auf meinem Rücken. Ich mag es auch, ihre Füße einfach nur anzuschauen. Und ich liebe sogar den Duft der Socken, die sie den ganzen Tag über getragen hat, auch wenn sie mir den nur selten gewährt. Gut, dass ich alles gleichermaßen mag ist vielleicht ein bisschen gelogen, aber die Richtung stimmt.

Erst kürzlich hat die Dame meines Herzens anscheinend entdeckt, wie vernarrt ich in ihre Füße bin. Und dass das zur Folge hat, dass auch leichte Berührungen an meiner intimsten Stelle dazu führen, dass es eine sehr direkte und deutliche Reaktion gibt. Dass ich mich zwar schäme, aber diese Scham gerne bereit bin zu ertragen, wenn ich mich aktiv an ihr Reibe, wenn sie mich mit ihrem Fuß führt und völlig in der Hand hat. Wobei „in der Hand hat“ an dieser Stelle ein zugegebenermaßen falsches Bild ist. Dabei empfinde ich in der Situation eine zärtliche Berührung als genauso erregend wie einen festen Druck oder sogar einen Tritt.

Kürzlich hat sie das dann auf die Spitze getrieben. Wie in einem Experiment – „das sieht interessant aus“, waren ihre Worte – hat sie mich mit ihrem Fuß, mit ihrem wunderschönen Fuß immer weiter erregt. Es war ein wenig ein Gefühl, wie sich eine Laborratte fühlen muss, deren Reaktionen genau beobachtet wurde. Zumindest fühlte es sich so an, wie es bei uns üblich ist durfte ich die Dame meines Herzens und das Geschehen nicht anschauen, sondern musste die Augen geschlossen halten oder auf Boden bzw. Decke schauen. 

Meine Warnung, dass Männer keine Selbstbeherrschung haben und gleich ein Malheur passiere (wobei ich mich ein wenig weniger gewählt ausgedrückt haben dürfte), hat sie amüsiert zur Kenntnis genommen, gleichzeitig aber deutlich gemacht, dass sie das Experiment weiter betreiben wolle. Um es kurz zu machen: Es war erfolgreich.

In der Folge durfte ich zum ersten Mal – zumindest kann ich mich nicht erinnern, es in diesem Umfang bereits einmal erlebt zu haben – ihre Beine und ihre wunderschönen Füße mit meiner Zunge von der klebrigen Substanz befreien, mit der ich sie selbst versehen hatte. Es war ein wirklich erniedrigender und ein wenig Ekel erzeugender Moment – nach einem Höhepunkt bin ich immer in sehr wenig sklavischer Stimmung.

Um so mehr danke ich der Dame meines Herzens dafür, dass sie mich hat auf diese Weise einen Dienst an ihr vollbringen lassen. Gerade weil es nichts war, was ich genossen habe. Und ich hoffe inständig, dass sie solches wieder von mir verlangt.

Und ihre Füße, ihre Füße bewundere ich jetzt noch viel mehr. Und jedes Mal, wenn ich sie anschaue, denke ich an das Gefühl, dass sie mir verschafft hat. Und die Demütigung, die danach kam. Und dann, dann bin ich sehr verliebt.

*Dieser Beitrag wurde durch die Dame meines Herzens vorab gelesen und zur Veröffentlichung freigegeben

Selbstbefriedigung ist ekelhaft

Ich habe heute auf einem tumblr-Blog den folgenden Text gelesen:

Masturbation is a selfish, self centered, juvenile, and disgusting habit that almost all if you justify as being “normal” or “natural”.

Body odor is normal and natural, the passing of gas, vaginal odor, a dense thicket of pubic hair… All of these things are natural and normal, and yet they are still offensive, if not disgusting.

No woman alive would be proud of the fact that their husbands, boyfriends, lovers, or even their sons sit in front of the computer frantically tugging at that noodle between his legs.

It is unecceptable.

Die Frage, um die es ging, war: Darf eine dominante Frau es ihrem submissiven Partner durchgehen lassen oder gar erlauben, sich selbst zu befriedigen? (also wenn sie nicht dabei ist oder das explizit von ihm verlangt *g).

Wenn man das so liest würde ich sagen: klarer Punkt. Oder?

Morgen ist Welt-Orgasmus-Tag

Kleiner Service-Hinweis:

Morgen (21. Dezember) ist Welt-Orgasmus-Tag!

Selbst Qualitätsmedien wie der „Berliner Kurier“ und der „Stern“ haben in der Vergangenheit darüber berichtet.

Aktuell gehe ich nicht davon aus, dass ich in diesem Jahr in den Genuss eines Orgasmus an diesem Tag komme. Vielleicht hilft ja eine Petition an die Dame meines Herzens in den Kommentaren unter diesem Beitrag? 😉

Sonst bleibt mir nur, das anzuschauen:

🙂