Männer im Park

Ich weiß gar nicht, ob ich dieses Video hier schon mal verlinkt habe, aber selbst wenn. Es ist mir heute wieder in die Timeline gespült worden – und es gefällt mir immer noch sehr. Ich sollte mehr Zeit haben, zeitunglesend im Park zu sitzen. Vielleicht würde mir dann auch mal sowas passieren.

Oder ich sollte öfter in den Park gehen. Welcher Mann ich da sein wollen würde, dürfte ja klar sein…

Femdom lernen mit Duolingo

Ich hab die Tage mal Duolingo wieder ausprobiert. Man muss sich da ja bei Englisch von sehr einfachen Fragen hocharbeiten. Ein bisschen langweilig. Bis ich in einer Lektion diese Fragen bekam…

Er geht, wenn sie jetzt? Sie spricht, er hört zu? Der Hund seiner Ehefrau? Dürfte für die meisten Leute harmlos klingeln. Bei mir löst es Kopfkino aus und macht mir bewusst, was mir gerade fehlt.

Fressnapf

Also es gibt so ganz normale Worte, die hören oder lesen die meisten Menschen und denken sich nichts dabei. Und ein paar Wenige spüren dabei so ein Kribbeln. Ein solches Wort für mich ist

Fressnapf

Die Erinnerung daran, aus dem Napf zu essen fressen, lässt mir ebenso einen Schauer den Rücken hinunter laufen wie die Vorstellung von ihrer Stimme, wenn sie ankündigt „hier ist dein Fressen“.

Und mein erstes richtiges Halsband, das ich immer noch habe, stammt auch aus einem Geschäft für Tierbedarf, wenn auch nicht aus dieser großen Kette. Und ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich an der Kasse gedacht habe, jede und jeder müsse sehen, wofür der Lederstreifen denn künftig genutzt werden soll.

Into the wild

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Es gibt ja wenig was ich erotischer finde als Männer, die sich öffentlich gegenüber Frauen devot verhalten – und zwar auf eine Weise, die auf den ersten Blick kein Hochziehen der Augenbrauen zur Folge hat…

(Leider kenne ich keine Quelle zu dem Bild, es geistert an verschiedenen Stellen im Netz rum. Also wenn jemand Einwände gegen die Veröffentlichung hat, lösche ich es natürlich.)

Cuckolding – jetzt auch in Ihrem Schlafzimmer

Ich habe hier in diesem kleinen Blog ja extra eine Rubrik „SM im Alltag“, weil ich es immer wieder interessant finde, wo man auf Dinge stößt, die sich mit – ja, zugegeben: schmutziger – Fantasie in einen SM-Kontext bringen lassen. Oder wie selbstverständlich SM-Themen in Publukumszeitschriften aufgegriffen werden, etwa dem „Focus“:

Jetzt erobert ein neuer Trend aus der BDSM-Szene die Schlafzimmer. „Cuckolding“ ist laut einer US-Studie zum zweithäufigsten Suchwort auf Porno-Seiten geworden. (…) Die Partnerin beim Sex mit einem anderen Mann zu beobachten. Ja, viele Männer törnt es tatsächlich an, wenn sie ihrer Freundin zusehen, wie sie mit einem anderen schläft. Diese Sexphantasie wird Cuckolding genannt und kommt ursprünglich aus der BDSM-Szene.

Also wenn man mal davon absieht, dass es schon gewagt ist, von der Suche bei Pornos auf die Realität im Schlafzimmer zu schließen… ein bisschen überrascht war ich schon, wie neutral bis geradezu positiv diese sexuelle Spielart hier für eine breite Öffentlichkeit aufgearbeitet wird.

Wie die New York Times Autorin (nicht) zum Houseboy kam

Ich freue mich ja immer, wenn es in “ganz normalen“ Medien Artikel gibt, die sich mit Themen, die etwas kinkier sind, beschäftigen, und dabei nicht in alle vorstellbaren Stereotype verfallen.

<a href="http://mobile.nytimes.com/2014/12/07/style/modern-love-houseboy-wanted-to-serve-me.html?referrer=„>Die “New York Times“ hat jetzt ein schönes Stück wie die Autorin eine Anfrage von einem “Houseboy“ bekommen hat, der einfach nur (be) dienen wollte.

Nett geschrieben – und allein bei der Illustration finde ich mich schon wieder:

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