Cuckolding – jetzt auch in Ihrem Schlafzimmer

Ich habe hier in diesem kleinen Blog ja extra eine Rubrik „SM im Alltag“, weil ich es immer wieder interessant finde, wo man auf Dinge stößt, die sich mit – ja, zugegeben: schmutziger – Fantasie in einen SM-Kontext bringen lassen. Oder wie selbstverständlich SM-Themen in Publukumszeitschriften aufgegriffen werden, etwa dem „Focus“:

Jetzt erobert ein neuer Trend aus der BDSM-Szene die Schlafzimmer. „Cuckolding“ ist laut einer US-Studie zum zweithäufigsten Suchwort auf Porno-Seiten geworden. (…) Die Partnerin beim Sex mit einem anderen Mann zu beobachten. Ja, viele Männer törnt es tatsächlich an, wenn sie ihrer Freundin zusehen, wie sie mit einem anderen schläft. Diese Sexphantasie wird Cuckolding genannt und kommt ursprünglich aus der BDSM-Szene.

Also wenn man mal davon absieht, dass es schon gewagt ist, von der Suche bei Pornos auf die Realität im Schlafzimmer zu schließen… ein bisschen überrascht war ich schon, wie neutral bis geradezu positiv diese sexuelle Spielart hier für eine breite Öffentlichkeit aufgearbeitet wird.

Wie die New York Times Autorin (nicht) zum Houseboy kam

Ich freue mich ja immer, wenn es in “ganz normalen“ Medien Artikel gibt, die sich mit Themen, die etwas kinkier sind, beschäftigen, und dabei nicht in alle vorstellbaren Stereotype verfallen.

<a href="http://mobile.nytimes.com/2014/12/07/style/modern-love-houseboy-wanted-to-serve-me.html?referrer=„>Die “New York Times“ hat jetzt ein schönes Stück wie die Autorin eine Anfrage von einem “Houseboy“ bekommen hat, der einfach nur (be) dienen wollte.

Nett geschrieben – und allein bei der Illustration finde ich mich schon wieder:

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