Zeit für andere(s)

Ich habe aktuell nicht so wahnsinnig viel selbst zu sagen. Beziehungsweise das, worüber ich so nachdenke, eignet sich nicht für diesen Blog.

Aber ich lese natürlich. Und immer sehr gerne den Blog von „collared michael“. Hier versucht er seine Erfahrungen mit acht Jahren Keuschheit zu reflektieren. Und dass heute so Keuschheitskäfige für den Mann geradezu Mainstream seien, während es damals doch sehr exotisch war. Und wer übrigens denkt, Keuschheit sei „kein Sex“ und schrecklich langweilig, der sollte den Text ganz unbedingt lesen. Denn vielleicht ist es genau das, was das eigene Sexleben interessant.

So my unusual kink is multi-faceted! I wear a cage and enjoy it. I enjoy attempting to erect inside of it. I enjoy being denied and if allowed to cum, I enjoy being forced to eat it. Chastity and chastity cages are becoming more and more main stream. But I still think I’m a little unusual in my likes… and then there’s the golden showers…

Quelle: https://collaredmichaelcom.blog/2021/01/14/an-unusual-kink-maybe-maybe-not/

Schöne Fotos

Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als man online zur Anregung für die eigene Fantasie nur wunderschöne Geschichten von anderen Leuten gelesen hat. Schon das hat genug der kostbaren (und teuren) Online-Zeit benötigt. Irgendwann konnte man dann kleine Bildchen anschauen und runterladen. Lange bevor es Videos in annehmbarer Qualität gab.

Heute ist das Bewegtbild überall greifbar, auf den einschlägigen Portalen etc pp. Fotos geraten da etwas in den Hintergrund. Leider wie ich manchmal finde.

Denn manchmal sind es die ganz simplen, gar nicht so aufwändig inszenierten Bilder, die etwas triggern. Wie zum Beispiel die in diesem Blogbeitrag verlinkten Fotos.

Ich müsste mal schauen, welche Fotos ich da noch in meiner Sammlung habe, die bei mir mehr auslösen als normal üblich. Gibt es bei euch auch solche Fotos?

A woman has to be submissive to her man

Also das sagt zumindest der Straßenprediger in diesem netten Film zu der Frau, die seine vorherigen Worte eigentlich ganz interessant fand. Allerdings ist ihr Umgang mit ihrem eigenen Mann, nun ja, eher anders geartet.

Mal sehen ob sie das Argument überzeugt, dass das schließlich Gottes Wort sei. Aber ganz ehrlich: ich finde den Film ja aus einem ganz anderen Grund sehr hübsch *blush*.

Männer im Park

Ich weiß gar nicht, ob ich dieses Video hier schon mal verlinkt habe, aber selbst wenn. Es ist mir heute wieder in die Timeline gespült worden – und es gefällt mir immer noch sehr. Ich sollte mehr Zeit haben, zeitunglesend im Park zu sitzen. Vielleicht würde mir dann auch mal sowas passieren.

Oder ich sollte öfter in den Park gehen. Welcher Mann ich da sein wollen würde, dürfte ja klar sein…

Merry x-mas

Ich habe in diesem sich jetzt dem Ende zuneigenden Jahr viel weniger hier geschrieben als ich wollte. Das lag vor allem auch daran, dass es weniger zu berichten gab, als ich mir das gewünscht hätte. Und der richtige Ort für meine Fantasien erschien es mir auch nicht.

Aber hier vielleicht noch etwas, was als Geschenktipp durchgehen kann, auch wenn es für dieses Fest wohl nicht mehr von der geneigten Leser*innenschaft rechtzeitig gekauft werden könnte. Aber es gibt ja vielleicht andere Gelegenheiten.

Würde ich als Sklave Weihnachtsgeschenke bekommen und Wunschzettel schreiben, ich hätte wohl das hier darauf geschrieben:

BDSM Halsband aus Leder mit Spikes und D-Ringen

Alleine der Gedanke an fiese kleine Spikes am Hals, die sie mit einer lockeren Bewegung ihres Handgelenks, die vom Seil oder einer Leine an den Ring übertragen wird, in mich bohren lässt, löst ein Kribbeln aus. Oder wenn die eigenen Füße oder Hände so daran festgebunden sind, dass wenn man müde wird und die Anstrengung nachlässt, man selbst so daran zieht, dass man sich selbst bestraft. Fachleute sagen wohl „prediction bondage“ dazu.

Frohe Weihnachten!

Suck my…

Wenn man einen Tweet liest und das Kopfkino beginnt…

Also ich kann sagen, dass es für mich eine durchaus erregende Vorstellung ist, ein (getragenes) Höschen über Gesicht und Nase zu tragen oder im Mund zu haben. Aber das so ins Gesicht geschleudert zu bekommen hat natürlich auch etwas Demütigendes. Wobei das ja auch wieder Erregend sein kann.

Ob die Nachbarn einen Putzsklaven haben?

Ich habe ein Faible für schöne Geschichten. Diese hier mit dem Titel „Plötzlich Herrin eines Putzsklaven“ ist so eine. Dabei ist es ja fast schon egal ob sie sich wirklich genau so oder nur so ähnlich oder vielleicht auch ganz anders zugetragen hat.

Das Schöne daran für mich ist das Einlassen auf etwas, was man zunächst überhaupt nicht versteht. Wie aus Distanz Nähe, aus Ablehnung Ausprobieren und dann Gefallen wird. Und dabei spielt es gar keine Rolle, ob auf eine solche schöne Geschichte in der Realität ein Vielfaches an Geschichten kommt, bei denen es nicht passt.

Und mir gefällt die Vorstellung, dass es da draußen solche Menschen gibt. Wenn ich manchmal durch die Straßen gehe oder mit der Straßenbahn fahre, dann frage ich mich, wer von den Leuten um mich herum gestern Abend festgebunden auf dem Bett lag und heute noch Striemen auf der Haut hat oder gerne jemanden in ihrer oder seiner Nähe hätte um auf den Knien seine freiwillige Unterwerfung zu demonstrieren. Die erste Reaktion ist meistens: vermutlich niemand, wer sollte das denn sein? Aber auf der anderen Seite: wahrscheinlich viel mehr als man glaubt.

Etwas Neues lernen

Der Kurzfilm „Marcy learns something new“ ist ein echtes Highlight. Es gibt ja wenig Mainstream-Filme, in denen das Thema BDSM und noch dazu Femdom jenseits von Klischees behandelt wird. Um so glücklicher bin ich, in diesem schönen Blog „domme chronicles“ Hinweis auf die Veröffentlichung bei Vimeo gelesen zu haben.

Es geht um Marcy. Eine Lehrerin, nicht mehr ganz jung, seit kurzem offenbar wieder alleine. Die in dieser Einsamkeit nicht nur Sportkurse besucht. Mehr will ich gar nicht verraten. Hier wird fast jedes Stereotyp vermieden, es gibt keinen Klamauk, aber echte Gefühle.

Einfach unbedingt anschauen.

Wenn die Frauen sprechen

Ein Bild, das mir auf Twitter begegnet ist.

Still! Die Frauen sprechen.

Es war schon immer eine meiner Fantasien den Tisch zu decken und die Getränke vorzubereiten und dann vielleicht noch die Tür zu öffnen, wenn die Dame meines Herzens Besuch bekommt. Und dann zu verschwinden und mich mit der Nase an der Wand in die Kammer zu stellen. Und nur noch zu schauen, ob etwas benötigt wird, was ich holen muss.

Gerne stelle ich mir da auch vor, ein solches E-Erziehungsgerät um den Oberschenkel (oder woanders…) zu tragen, so dass sie mich mit einem unauffälligen Druck auf den Knopf lautlos rufen kann.

Oder aber dass ich einfach still auf dem Boden kauere, so dass die Dame meines Herzens ihre Füße auf mir ablegen kann, während sie mit einer Freundin telefoniert. Heute im Corona-Zeiten wäre es vermutlich sogar eher eine Videokonferenz, bei der ich unter dem Tisch liegen darf, ihren Füßen ganz nahe.

Wer mich kennt, der weiß, dass ich viel kann, aber ganz schlecht meinen Mund halten. Umso mehr hätte es mir immer gefallen, dass von der Dame meines Herzens beigebracht zu bekommen: „Shhh! Die Frauen sprechen.“