Ganz ohne mich

Ich habe einen schönen Beitrag bei „Ihr Juwel“ gelesen, bei dem ich Lächeln musste, weil ich ähnliches erleben durfte und ähnliches fühle.

Nun jedoch hat Madame ein neues Spiel des „nicht dürfen“ ins Rennen gebracht, es stellt sich wie folgt dar und findet im Moment hin und wieder des Nächtens im Bett statt.

Ich habe meine Maske anzulegen, die Reißverschlüsse an den Augen und am Mund werden geschlossen, „du bleibst liegen“ kommt Ihre Anweisung und ich höre Ihren „elektrischen Freund“ wie dieser seine Arbeit aufnimmt.

Es ist nicht Ihr elektrischer Freund mit dem Sie sich vergnügt, was mich dann beschäftigt sondern dieses nicht teilhaben dürfen, Ihr nicht behilflich sein zu dürfen. (…)

Mir reicht es schon wenn ich dabei knien darf und Ihr dadurch zeigen kann das ich bereit bin Sie zu unterstützen oder Ihre Füsse dabei küssen und lecken darf.

Bei mir gab es keine Kopfmaske – was sicher interessant ist – und auch keinen Keuschheitsgürtel – es sicher auch interessant ist -, sondern ich lag einfach neben der Dame meines Herzens im Bett, während sie sich selbst Lust verschafft hat. Und ich musste daran denken, wie sehr ich es liebe, sie zu streicheln und zu küssen und das zu tun, was sie dort gerade ganz alleine ohne mich tat.

Ich fühlte mich ausgeliefert, ihr unterworfen und, ja, auch gedemütigt. Und es hat mich sehr erregt.

Immer interessant zu lesen, dass man nicht alleine so tickt.

Danke, mir geht’s gut

Und damit geht es mir wie den meisten Menschen, die BDSM betreiben – hat eine Studie herausgefunden.

Dabei kam keinesfalls heraus, dass Freunde von Fesselspielen psychisch gestört oder gar irgendwie »abartig« sind, ganz im Gegenteil: Sie erwiesen sich sogar als gesünder und insgesamt glücklicher als der übrige Teil der Bevölkerung, der sich im Bett auf eher moderatem Weg vergnügt. Auch die mentale Stabilität soll bei BDSM-Freunden größer sein und die Beziehungen erfüllender.

Vorzeigebeziehung

Über diesen Blogbeitrag bin ich auf diesen Artikel bei „jetzt“ gestoßen.

Es ist eine, wie ich finde, sehr schön und gut geschriebene Geschichte über eine Beziehung, die nicht als „normal“ gilt. Zwischen zwei Menschen, von denen eine die Sklavin des anderen ist. Und zwar immer, rund um die Uhr. Oder 24/7, wie das auch heißt.

Wobei in dem Text sehr schön heraus kommt, dass 24/7 eben gerade nicht immer und in jeder Situation bedeutet. Es beschreibt eher die Möglichkeit als die harte Realität.

Der Text ist sehr einfühlsam, neugierig.

Cocos Geschichte ist wie eine lange Reihe von Fragen: Wie kann das sein? Kannst du dir vorstellen, der Besitz eines anderen Menschen zu sein, wie ein Sklave? Tun zu müssen, was dein Besitzer verlangt? Weil es dich glücklich macht? Kann Unterwerfung glücklich machen? Darf sie das? Und wer bestimmt eigentlich, was sein darf?

Das einzige, was man vielleicht kritisieren kann, ist das wieder ein mögliches Klischee bedient wird, Frau = sub/devot, Mann = dominant. 
Ich könnte jetzt noch viel schreiben, aber am besten ist es vermutlich, einfach den Text zu lesen. Es ist einer der Texte, den man auch Partnern oder Familienmitgliedern „mal zum Lesen“ geben kann.

Arsch

Es gibt angeblich einen neuen Trend, sein entblößtes Gesäß in hübscher Landschaft zu fotografieren und online zu teilen.

Ich finde die Ergebnisse teilweise ja durchaus ästhetisch. Ich kann leider nicht mitmachen. Nicht nur dass ich glaube, da nicht mithalten zu können. Ich habe gerade auch blaue Flecken.

Anmerkung: Ich habe die Worte auf Anweisung der Dame meines Herzens durchgestrichen, die diesen Beitrag peinlich findet und ausdrücklich missbilligt.

Kleider machen Leute

Mal wieder einen schönen Beitrag bei femdom101 gelesen. Es geht um das interessante Thema, was man(n) so drunter trägt.

Yesterday I surprised John with a special little gift that was over due. I took him shopping for  panties at the plus size store. This is embarrassing for him but he still treasurers the excitement that comes along with the experience. (…)

I believe many women would be surprised by the number of men who secretly wear women’s underwear under their clothing. Once a gentlemen told me it is about how it makes him feel to wear panties. It helps bring our the softer, more submissive side of his personality he told me. He didn’t understand it, but it somehow relaxes him to wear pretty lacy things under his male clothing.

Ich kann das gut nachvollziehen. Natürlich hat das, was ich anziehen muss oder darf direkte Auswirkungen darauf, wie ich mich fühle. Dabei spielt es keine Rolle, ob andere das überhaupt wahrnehmen oder nicht.

Bei mir sind es jetzt wenig er feinste Dessous, die meine Fantasie anregen (wobei vor allem getragene Sachen noch einmal tragen zu müssen durnchaus einen Reiz haben könnte), sondern Damenstrumpfhosen. Blickdicht. Das Gefühl, sie anzuhaben, macht mich bereits doppelt so devot. Und sie sind auch noch so herrlich unpraktisch, gerne auch mal unbequem, etwa wenn es warm wird, und auch wirklich lästig anzuziehen. Und dennoch fühlen sie sich so erotisch und zugleich so „falsch“ an („wenn die wüssten, was ich drunter anhab…“).

Also, werte Damen, Kleider machen wirklich Leute.