Suck my…

Wenn man einen Tweet liest und das Kopfkino beginnt…

Also ich kann sagen, dass es für mich eine durchaus erregende Vorstellung ist, ein (getragenes) Höschen über Gesicht und Nase zu tragen oder im Mund zu haben. Aber das so ins Gesicht geschleudert zu bekommen hat natürlich auch etwas Demütigendes. Wobei das ja auch wieder Erregend sein kann.

Guten Appetit!

Manchmal sind es totale Alltagsdinge, die bei mir einen Kink triggern. Zum Beispiel heute. Da sind in unserem Kühlschrank auf eine Art und Weise, die jetzt nichts zur Sache tut, drei Becher Wackelpudding aufgetaucht. Kommt anderswo wahrscheinlich häufiger vor, aber bei uns wird Wackelpudding verabscheut. Meine persönliche Meinung: E-kel-haft.

Und seitdem denke ich daran, gefesselt auf einem Stuhl zu sitzen und Löffel um Löffel von der Dame meines Herzens mit dem Zeug gefüttert zu werden. Die sich darüber lustig macht und die Vorzüge dieses verabscheuungswürdigen Nachtisches preist, während ich mit dem Ekel kämpfe, aber gehorchen muss und auch gehorchen will.

Ja, das ist vermutlich für außenstehende Menschen schwer vorstellbar, wie man auf solche Gedanken kommt. 🤷🏻‍♂️

Ob die Nachbarn einen Putzsklaven haben?

Ich habe ein Faible für schöne Geschichten. Diese hier mit dem Titel „Plötzlich Herrin eines Putzsklaven“ ist so eine. Dabei ist es ja fast schon egal ob sie sich wirklich genau so oder nur so ähnlich oder vielleicht auch ganz anders zugetragen hat.

Das Schöne daran für mich ist das Einlassen auf etwas, was man zunächst überhaupt nicht versteht. Wie aus Distanz Nähe, aus Ablehnung Ausprobieren und dann Gefallen wird. Und dabei spielt es gar keine Rolle, ob auf eine solche schöne Geschichte in der Realität ein Vielfaches an Geschichten kommt, bei denen es nicht passt.

Und mir gefällt die Vorstellung, dass es da draußen solche Menschen gibt. Wenn ich manchmal durch die Straßen gehe oder mit der Straßenbahn fahre, dann frage ich mich, wer von den Leuten um mich herum gestern Abend festgebunden auf dem Bett lag und heute noch Striemen auf der Haut hat oder gerne jemanden in ihrer oder seiner Nähe hätte um auf den Knien seine freiwillige Unterwerfung zu demonstrieren. Die erste Reaktion ist meistens: vermutlich niemand, wer sollte das denn sein? Aber auf der anderen Seite: wahrscheinlich viel mehr als man glaubt.