Etwas Neues lernen

Der Kurzfilm „Marcy learns something new“ ist ein echtes Highlight. Es gibt ja wenig Mainstream-Filme, in denen das Thema BDSM und noch dazu Femdom jenseits von Klischees behandelt wird. Um so glücklicher bin ich, in diesem schönen Blog „domme chronicles“ Hinweis auf die Veröffentlichung bei Vimeo gelesen zu haben.

Es geht um Marcy. Eine Lehrerin, nicht mehr ganz jung, seit kurzem offenbar wieder alleine. Die in dieser Einsamkeit nicht nur Sportkurse besucht. Mehr will ich gar nicht verraten. Hier wird fast jedes Stereotyp vermieden, es gibt keinen Klamauk, aber echte Gefühle.

Einfach unbedingt anschauen.

Blasenkontrolle

An diesem harmlosen Graffiti vorbeigegangen…

Ein harmloses Graffiti.

… und daran gedacht, wie ich einmal gefesselt in der Badewanne stand, bekleidet mit einer schwarzen Strumpfhose. Die Dame meines Herzens kam hin wieder vorbei und hat mich Wasser trinken lassen. Und mich gefragt, ob ich nicht aufs Klo müsste.

Wobei meine Antwort keine Rolle spielte. Denn ich konnte da ja nicht weg. Ich konnte nur so lange warten, wie es irgendwie ging. Und mich dann der Peinlichkeit stellen.

Wenn die Frauen sprechen

Ein Bild, das mir auf Twitter begegnet ist.

Still! Die Frauen sprechen.

Es war schon immer eine meiner Fantasien den Tisch zu decken und die Getränke vorzubereiten und dann vielleicht noch die Tür zu öffnen, wenn die Dame meines Herzens Besuch bekommt. Und dann zu verschwinden und mich mit der Nase an der Wand in die Kammer zu stellen. Und nur noch zu schauen, ob etwas benötigt wird, was ich holen muss.

Gerne stelle ich mir da auch vor, ein solches E-Erziehungsgerät um den Oberschenkel (oder woanders…) zu tragen, so dass sie mich mit einem unauffälligen Druck auf den Knopf lautlos rufen kann.

Oder aber dass ich einfach still auf dem Boden kauere, so dass die Dame meines Herzens ihre Füße auf mir ablegen kann, während sie mit einer Freundin telefoniert. Heute im Corona-Zeiten wäre es vermutlich sogar eher eine Videokonferenz, bei der ich unter dem Tisch liegen darf, ihren Füßen ganz nahe.

Wer mich kennt, der weiß, dass ich viel kann, aber ganz schlecht meinen Mund halten. Umso mehr hätte es mir immer gefallen, dass von der Dame meines Herzens beigebracht zu bekommen: „Shhh! Die Frauen sprechen.“

Endlich mal eine sexy Videokonferenz

Oder: Das Gegenmodell zu Homeoffice. Das wirklich interessante BDSM-Online-Magazin „Deviance“ ist bislang irgendwie an mir vorbeigegangen. Shame on me. Dort gibt es unter anderem sehr schöne Buch-, Video- und auch Einkaufstipps. Und interessante Artikel.

Und aktuell einen „Tipp“, sich doch zum Videodate zu verabreden, wenn man angesichts der Corona-Krise gerade nicht zur Spielpartnerin oder dem Spielpartner kann. Das ist dann sozusagen das Gegenmodell zum Homeoffice, wo man den Tag über eine Videokonferenz nach der anderen absolviert und dabei allerhöchstens obenrum noch ein bisschen ordentliche Kleidung trägt. Das, was die anderen halt sehen.

Der Vorschlag für das Videodate ist dagegen:

Macht euch schick. Auch das hat etwas mit Wertschätzung gegenüber der anderen Person zu tun. Zu einem richtigen Date würdet ihr ja auch nicht in Jogginghose erscheinen.

Geht noch einen Schritt weiter und thematisiert, was ihr beide anziehen werdet. Ein Videodate ist die perfekte Möglichkeit sich für das Gegenüber so richtig in Schale zu werfen, ohne von Dritten komisch angesehen zu werden. Und es sorgt für Gesprächsstoff. Egal ob Smoking, verboten kurzes O-Kleid, Latexbody, Catsuit, Ledermanschetten oder Cosplay. Zuhause ist erlaubt, was gefällt.

Und noch einen Tipp gibt es, der so sicher auch für die berufliche Videokonferenz gilt:

Schiebt den Gedanken beiseite, dass sich das alles komisch anfühlt oder ihr nerdy rüberkommt. 

Aber ganz sicher gilt: Ein BDSM-Videodate macht bestimmt mehr Spaß. Und per Video lässt sich die bzw. der andere auch noch gut kontrollieren, wenn das Gespräch vorbei ist. Was man der Chefin oder dem Chef sicher nicht erlauben würde.

#StayAtHome II

Ich habe mich ja gefragt, was man so alleine als sub so machen kann, in diesen Lockdown-Zeiten.

Man könnte die Sachen anziehen, in denen man sich selbst besonders sexy fühlt.

Man könnte mal die Analplug-Sammlung durchprobieren, bei denen man nie über den kleinsten mit einem Kurzeinsatz herausgekommen ist.

Wie lange muss der Lockdown dauern bis man das durchgespielt hat? 😳

Man könnte ein bisschen „edging“ spielen.

One technique, commonly referred to as ‚edging‘, involves masturbating up until the moment before reaching the plateau phase just before orgasm occurs, and then stopping suddenly before experiencing a climax.

Beim ersten mal versuchen, 10 Minuten zu schaffen. Dann das nächste Mal die geschaffte Zeit plus eine Minute. Und so weiter.

Und was fällt euch so ein?