So simpel

Rezept für eine einfache Strafe:

Die Fessel am rechten Handgelenk des Sklaven mit der Fessel um den linken Knöchel mit einem Karabinerhaken befestigen. Den Sklaven in die Ecke stellen.

Wer sich jetzt fragt: Hä? … sollte es einfach mal selbst erleben, wie der Schmerz kommt.

Facesitting

… gehört zu den Dingen, die ich unglaublich erotisch und erregend finde. In der Fantasie. Und von denen ich gerne wüsste, wie sie sich in der Realität anfühlen.

Wie ich darauf komme? Gerade das gelesen:

Now I have a sub who loves having my butt, actually quite a bony in these days with all the running I do, on his face, and as I gain experience I have come to realise it is rather sensual. Maybe there is an element of humiliation for the sub. Maybe it’s the thought that my genitalia are just a tongue length away.  For me it’s the symbolism. As a form of breath play it is a powerful form of control. And the thought of my sub, directly underneath me, utterly helpless, is intoxicating.

Love it.

Valentine

Die Dame meines Herzens hat mir aufgetragen von meinem Abend als Valentinsgeschenk zu berichten. Dem komme ich natürlich gerne nach.

Den Tag über hat sie dafür gesorgt, dass ich bereits großes Verlangen verspürte – und Hunger. Denn zum Mittag gab es nur einen kleinen Salat für mich und abends ein halbes Brötchen mit Käse. Getreu der Devise, hungriger Sklave gehorcht besser. Und ich muss gestehen, dass mich Verzicht und Gehorsam sehr demütig, klein und erregt machen.

Der Abend begann damit, dass ich eine heiße Badewanne einlassen musste und meine Dame des Herzens auf den Knien im Badezimmer erwarten sollte. Doch damit nicht genug. In meinem Mund hatte ich eine rote Rose zu halten, während meine Augen verbunden waren. Wer denkt, wo ist da das Problem, der hat noch nie ein Weilchen gekniet – und so eine Rose im Mund ist ebenfalls anstrengend, die Kaumuskeln rebellieren da recht bald.

Das Bild, das ich geboten habe, muss ihr allerdings gefallen haben, denn ich durfte ihren Duft des Tages tief einatmen. Ich liebe das. Während sie badete durfte ich neben der Wanne knien und ihr Getränk halten – und mir dabei ihren wunderbaren Körper vorstellen, sehen konnte ich ja nichts.

Als sie genug hatte, durfte ich sie abtrocknen. Und sie weiß sehr genau was es in mir auslöst, wenn sie ihren heißen Körper an meinen drückt dabei. Zum ersten Mal durfte ich mein Gesicht tief in ihre Pospalte versenken und meine Zunge dort vergraben, während meine Finger versuchten, ihr an anderer Stelle zu gefallen. Ich glaube, mit Erfolg.

Nachdem ich das Badezimmer aufgeräumt hatte, durfte ich ihr ins Schlafzimmer folgen. Ich konnte schon während ich draußen an der Tür auf die Erlaubnis einzutreten wartete das Geräusch des Magic Wand hören, den sie nur ihr Lueblingsspielzeug nennt.

Drinnen durften meine Hände sie streicheln, während sie weiter ihr Spielzeug nutzte. Und dann bekam ich erst einmal 40 Schläge mit dem Rohrstock, weil das Badewasser zu heiß war. Verzeihung noch einmal dafür, meine Dame des Herzens.

Mit heruntergelassener Hose und brennendem Po musste ich in der Ecke stehen und ihr weiter zuhören. Damit ich mich konzentriere musste ich aber alle 30 Sekunden den Satz sagen: „Ich bin ein nutzloser geiler Bock.“ Das klingt vermutlich dämlich, so fühlte ich mich auch. Und merkwürdigerweise sehr erniedrigt.

Den Spruch durfte ich auch weiter sagen, als ich mich auf dem Rücken vor das Bett legen musste und ihr Fuß sich mit meinem wehrlosen Körper beschäftigte. Erwähnte ich schon einmal, dass ich verrückt nach ihren Füßen bin? Ich denke, das hat sie deutlich gesehen (ich hatte ja weiter verbundene Augen).

Und dann hatte das technische Spielzeug ausgedient und sie benutzte ihr menschliches Spielzeug für ihre Lust.

Danach bekam ich (noch) ein (weiteres) Valentins-Geschenk und durfte mit der Dame meines Herzens leckere Schoko-Pralinen essen und bekam einen Schluck ab von ihrem Prosecco.

Ich hoffe, ich habe den Bericht in ihrem Sinne aufgeschrieben. Ich mag es, wenn sie streng und konsequent ist und sich nimmt, was sie möchte. Ich mag es, wenn sie mich anfasst, wann immer ihr danach ist, egal was ich tue. Dass sie mich benutzt, egal ob ich gerade beschäftigt bin oder vielleicht schon schlafe. Weil ich ein Sklave bin und sein möchte, und sie ist die Dame meines Herzens.

Ich hoffe, auch meinen Leserinnen und Lesern hat es gefallen.

The end of porn

Sex sells. Der alte Spruch stimmt offenbar nicht mehr. Kink.com hat angekündigt, keine Filme mehr zu produzieren. Ein Unternehmen, das über viele Jahre recht hochwertige Produktionen rund um das Thema Bondage und SM mit all seinen Facetten veröffentlicht hat.

Ich bin so sozialisiert worden, dass Porno etwas schmutziges sind. Oder zumindest etwas, über das man nicht spricht. Und natürlich später dann, dass das überhaupt nicht in Ordnung ist, dass Frauen auf ihren Körper reduziert werden. Dass in meiner Fantasie und meinen Pornos der Körper der Frauen nur eine untergeordnete Rolle gespielt hat, das war da dann auch keine Hilfe.

Ich kann mich aber noch gut erinnern, welches Aha-Erlebnis die Clips  des anderen großen SM-Video-Produzenten Insex vor vielen, vielen Jahren bei mir ausgelöst haben. Clips, in einer Auflösung, die heute von jedem Low-End-Smartphone getoppt werden, die in einem antiquierten RealMedia-Format existieren und die dennoch ewig gebraucht haben, um über die ISDN-Leitung aus den USA auf den eigenen PC zu kommen.

Die Wünsche, die Begierden die man hatte bekamen plötzlich eine Materialisierung in Bildern. Offenbar gab es irgendwo Menschen, die ähnlich dachten und das in Szene setzten. Und Menschen, die ähnliche Fantasien hatten und das nicht abstoßend fanden, sondern ebenfalls erregend. Oder angesichts der Pixeligkeit zumindest: anregend. Clips, die zwar Kino sein wollten, aber eigentlich nur dadurch wirkten, dass sie das Kopfkino anturnten.

Und natürlich bin ich auch mit schuld am Ende von Kink.com. Es  reichte auch zuletzt ein Blick auf die ein- bis zwei minütigen kostenlosen Teaservideos, damit die Bilder im Kopf einen kleinen Schubs bekamen. Ein Abo für die Filme abschließen, soweit ging es dann doch nicht.

Trotzdem: Mit dem Ende von Kink.com gibt es jetzt ein bisschen weniger Porno für die Fantasie im Netz.