Ein spezieller Hochzeitsring

Ich besitze eine Keuschheitsapparatur. Ein Keuschheitsgürtel ist es ja eigentlich nicht, sondern eher eine Keuschheitsschelle oder ein Keuschheitskäfig. Allerdings benutze ich sie eher selten, weil die Dame meines Herzens das alles eher umständlich findet.

Trotzdem lese ich immer wieder gerne darüber, in bestimmten Blogs zum Beispiel. Aber noch lieber in der Mainstream-Presse wie z.B. der „Huffington Post“ – und noch lieber, wenn es ohne so eine „Iiiih, wie merkwürdig“-Attitüde dargestellt wird. Sondern eher neugierig, interessiert – und sachlich.

Now the couple thinks of the chastity device — which Lion wears at pretty much all times unless he’s bathing, going to the doctor or Lioness decides to temporarily release him from it to have sex — as “more like a wedding ring.”

“It’s a symbol of commitment,” Lion said. “It’s not so much a sex preventative, because the truth is I’m not going to do anything whether I’m locked or unlocked at this point… So, it’s a symbol of, number one, my commitment to her and it’s also her commitment to me, because I’ve transferred to her any opportunity I may have for sexual satisfaction. I mean, without her, I don’t get it. So, she’s got kind of a responsibility to take care of me in that respect.”

The couple has found that they’re much more intimate and closer physically, too.

Unten an dem Artikel hängt noch ein 12 Minuten langer Podcast dran. Anhörenswert.

 

Füße

Ich glaube, ich habe ein Faible für Füße. Für Frauenfüße. Ich schaue durchaus auch mal in der S-Bahn auf die Füße von Frauen, wobei ich schweren Docs, Stiefeln oder Highheels durchaus gleichviel abgewinnen kann. Vor allem aber bin ich verliebt in die Füße der Dame meines Herzens. Ich habe irgendwann mal recht pathetisch geschrieben, dass ich gerne der Staub unter ihren Füßen wäre. Aber genau so ist es.

Ich mag es gleichermaßen ihre Füße zu küssen. Sie zu massieren. Dass ich ihre Kraft in meinem Nacken spüre, wenn sie mich dorthin drückt, wo ich hingehöre, oder ihr Gewicht auf meinem Rücken. Ich mag es auch, ihre Füße einfach nur anzuschauen. Und ich liebe sogar den Duft der Socken, die sie den ganzen Tag über getragen hat, auch wenn sie mir den nur selten gewährt. Gut, dass ich alles gleichermaßen mag ist vielleicht ein bisschen gelogen, aber die Richtung stimmt.

Erst kürzlich hat die Dame meines Herzens anscheinend entdeckt, wie vernarrt ich in ihre Füße bin. Und dass das zur Folge hat, dass auch leichte Berührungen an meiner intimsten Stelle dazu führen, dass es eine sehr direkte und deutliche Reaktion gibt. Dass ich mich zwar schäme, aber diese Scham gerne bereit bin zu ertragen, wenn ich mich aktiv an ihr Reibe, wenn sie mich mit ihrem Fuß führt und völlig in der Hand hat. Wobei „in der Hand hat“ an dieser Stelle ein zugegebenermaßen falsches Bild ist. Dabei empfinde ich in der Situation eine zärtliche Berührung als genauso erregend wie einen festen Druck oder sogar einen Tritt.

Kürzlich hat sie das dann auf die Spitze getrieben. Wie in einem Experiment – „das sieht interessant aus“, waren ihre Worte – hat sie mich mit ihrem Fuß, mit ihrem wunderschönen Fuß immer weiter erregt. Es war ein wenig ein Gefühl, wie sich eine Laborratte fühlen muss, deren Reaktionen genau beobachtet wurde. Zumindest fühlte es sich so an, wie es bei uns üblich ist durfte ich die Dame meines Herzens und das Geschehen nicht anschauen, sondern musste die Augen geschlossen halten oder auf Boden bzw. Decke schauen. 

Meine Warnung, dass Männer keine Selbstbeherrschung haben und gleich ein Malheur passiere (wobei ich mich ein wenig weniger gewählt ausgedrückt haben dürfte), hat sie amüsiert zur Kenntnis genommen, gleichzeitig aber deutlich gemacht, dass sie das Experiment weiter betreiben wolle. Um es kurz zu machen: Es war erfolgreich.

In der Folge durfte ich zum ersten Mal – zumindest kann ich mich nicht erinnern, es in diesem Umfang bereits einmal erlebt zu haben – ihre Beine und ihre wunderschönen Füße mit meiner Zunge von der klebrigen Substanz befreien, mit der ich sie selbst versehen hatte. Es war ein wirklich erniedrigender und ein wenig Ekel erzeugender Moment – nach einem Höhepunkt bin ich immer in sehr wenig sklavischer Stimmung.

Um so mehr danke ich der Dame meines Herzens dafür, dass sie mich hat auf diese Weise einen Dienst an ihr vollbringen lassen. Gerade weil es nichts war, was ich genossen habe. Und ich hoffe inständig, dass sie solches wieder von mir verlangt.

Und ihre Füße, ihre Füße bewundere ich jetzt noch viel mehr. Und jedes Mal, wenn ich sie anschaue, denke ich an das Gefühl, dass sie mir verschafft hat. Und die Demütigung, die danach kam. Und dann, dann bin ich sehr verliebt.

*Dieser Beitrag wurde durch die Dame meines Herzens vorab gelesen und zur Veröffentlichung freigegeben

Sommerwetter

Etwas, was sicher viele Männer gemeinsam haben, ist ein gewisses Faible für Nylon auf nackter Haut. Strümpfe, Strumpfhosen, der Anblick, aber auch das Gefühl, das dieser Stoff bei der Berührung verursacht, macht mich zugegebenermaßen ganz wuschig. Übrigens nicht nur, wenn die Dame meines Herzens (leider viel zu selten) ihre Haut damit bedeckt und ich das anschauen oder berühren darf, sondern auch wenn ich selbst den Stoff trage. Früher öfter, aber dann hat die Dame meines Herzens entschieden, dass ihr das an mir gar nicht so gefällt.

Aber gestern, bei diesem fabelhaften Sommerwetter, ist sie über ihren Schatten gesprungen. Und ich „durfte“ von morgens bis abends eine Strumpfhose unter meiner Alltagskleidung tragen, eine schöne, dicke, blickdichte Herbst-Strumpfhose in einem fröhlichen Schwarz. Das so ähnlich anfängt wie Schw…itzen. Aber nicht nur, dass es warm ist: Auch jede Bewegung führt dazu, dass ich intensivst an sie denken muss. Mein bestes Stück fühlt sich gut und fest verpackt an, als ob sie es in einem dauerhaften Griff hat.

Natürlich hat sie mir am Abend, als ich mich ihr präsentieren musste, vorgehalten, wie verschwitzt ich bin, das ich stinken würde (naja, übertrieben, würde ich sagen). Und als ob das etwas gegen dieses angebliche Problem nutzen würde hat sie mich in die Badewanne gestellt und festgebunden, nicht ohne vorher noch einen Becher einer Flüssigkeit, die nicht wirklich dem Saubermachen dient, über mich auszuleeren, was eine unangenehme Feuchtigkeit im Stoff zur Folge hatte. So konnte ich nochmal den Tag in diesem wunderschönen Stoff Revue passieren lassen, während die Füße und Beine schmerzten, die Flüssigkeit vor sich hin trocknete und die Dame meines Herzens gemütlich nebenan eine wenig anspruchsvolle Fernsehserie genoss.

Auf jeden Fall gilt: Das Sommerwetter bietet für Damen (und sicherlich auch Herren), denen die eine oder andere Gemeinheit nicht fremd ist und denen es Freude bereitet, den/die Partner/in im Alltag vor Herausforderungen zu stellen und die Leidensfähigkeit zu testen, viele Möglichkeiten. Und spannende Erregung für Menschen, die sich ihnen gerne und von Herzen unterwerfen.

*Dieser Beitrag wurde durch die Dame meines Herzens vorab gelesen und mit Änderungen zur Veröffentlichung freigegeben

Kleidungsfragen

Heute in einem Kommentar zu einem Beitrag auf Reddit den Ratschlag gelesen:

Try panties. Men in panties tend to quickly understand the role much better.

Die Vorstellung, Höschen zu tragen, finde ich ja gleichermaßen demütigend wie erregend. Die Dame meines Herzens kann dagegen mit der Vorstellung weiblich konnotierter Kleidung an mir gar nichts anfangen.

Sicher ist aber, dass die Kleidung, die Mann tragen muss, direkt in den Kopf wirkt und auch das Verhalten ändert.

Ich frage mich zum Beispiel gerade, wer String-Tangas erfunden hat, die sich mit ihrem Band zwischen die Pobacken drängen…

Schmerzliches Bayern-Aus

Das war gestern ein schmerzliches Aus des FC Bayern gegen Atletico Madrid. Den Satz dürften viele Leute unterschreiben. Ich normalerweise nicht. Es gibt keinen Verein, den ich weniger mag. Und allein wegen dieses schrecklichen Mia-san-mia-Habitus und des ewigen Konkurrenten-die-besten-Spieler-Wegkaufens gönne ich den Bayern jede Niederlage.

Mein Schmerz kommt auch erst später, wahrscheinlich heute.

Die Dame meines Herzens hat mir nämlich trotz einer aktuell ausgerufenen Sklaven-Intensivwoche gestattet, das Spiel zu schauen. Allerdings mit einer Auflage:

Für jedes Bayern-Tor bekomme ich 25 Stockschläge, für jedes von Madrid darf ich mein Gesicht 5 Minuten in ihr getragenes Höschen vergraben.

So wird auf diese Weise das Bayern-Aus auch für mich noch schmerzhaft. Und ich kann mich fragen, ob ich dankbar sein sollte (Schläge) oder ein bisschen traurig (Höschen), dass es kein Elfmeterschießen gab. 😉