Fantasieanregung

Ich glaube ja, dass sich Technologien immer dann durchsetzen, wenn sie sich mit dem menschlichen Wunsch nach Porno-Konsum besonders gut vereinbaren lassen.

Videostreaming zum Beispiel – ich glaube, wir könnten nicht so einfach und gut Netflix schauen, wenn die Technologie nicht durch jahrelange Erprobung auf, nun ja, manchmal doch recht schmuddeligen Pornoseiten große Fortschritte gemacht hätte.

Und mit den Virtual-Reality-Brillen wird es ähnlich sein. Klar, man kann damit tolle Naturdokus schauen und so, und das wird sicher auch für immer das größte Kaufargument bleiben. Playboy wurde ja immer wegen der Interviews gelesen. Aber richtig einen Absatzschub werden die VR-Brillen bekommen, wenn die einschlägigen Sex-Portale im Netz entsprechend aufbereitete Videos ins Angebot aufnehmen.

Und E-Book-Reader haben halt auch den tollen Vorteil, dass niemand sehen kann, was man da so liest. Keine verräterischen Buchtitel, keine einschlägigen Cover. Kein Wunder, dass es bei Amazon Kindle von SM-Büchern und -Geschichten nur so wimmelt. Und manchmal, ganz manchmal, kaufe ich mir da auch so ein kleines E-Büchlein. Lesen bildet ja, sagt man.

Und abgesehen davon, dass ich meistens dann doch recht enttäuscht bin über das literarische Werk, auf der anderen Seite aber angesichts von Preisen, die unter denen für einen Latte Macchiato liegen, auch wieder ein bisschen versöhnt sein kann, findet man ab und an Stellen, die wirklich anregend sind. Fantasieanregend. Und bei denen man sich denkt, ja, das würde ich irgendwann auch gerne mal erleben.

So eine Stelle zum Beispiel:

Als sie genug hatte, legte er sich flach auf den Boden. Sie steckte seinen Kopf in einen Nylonstrumpf, verpasste ihm noch eine Augenbinde und hockte sich auf ihn. Langsam machte sie es sich auf seinem Kopf bequem und stöhnte dazu. Ihre Hände wanderten über seinen ganzen Körper. „Halt ja still! Ich ergötze mich an deinem Körper und will keinen Mucks von dir hören.“ Er  atmete schwer durch den Nylonstrumpf und mit von ihrer Scham bedeckter Nase. Er konnte ihren Duft riechen. Sie geilte sich einfach an ihm auf, betatschte ihn dabei nach Belieben und reizte immer wieder auch seinen zum Platzen prallen Penis.

Gut, es müsste nicht unbedingt der Boden sein, ich würde mich auch auf ein Bett legen. Aber der Rest?

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