Never ever (bis auf Weiteres)

Wer hier ein bisschen mitgelesen hat (auch wenn es zuletzt viel zu wenig Inhalt hier gab) weiß, dass ich ein gewisses Faible für Keuschheit habe. In der Vergangenheit durfe ich auch schon erleben wie es sich nach 20, 30 oder 50 Tagen anfühlt. Allerdings hat die Dame meines Herzens damit das kleine Problem, dass so eine Keuschhaltung dazu führt, dass sie ihr Eigentum für bestimmte Dinge nicht nutzen kann. Was sie als Einschränkung für sich selbst empfindet und deshalb nicht so recht einsieht.

In der Vergangenheit war es auch so, dass ich mich in solchen Phasen selbstverständlich nicht selbst anfassen  oder mir anderweitig selbst Lust verschaffen durfte. Ein bisschen unklar war, was denn nach einer solch erklärten Phase eigentlich ist, ob dieses Berührungsverbot etwas Grundsätzliches ist (was er manchmal für sich selbst so gesehen hat und manchmal etwas anders ausgelegt hat).

Jetzt hat die Dame seines Herzens da eine klare Regel eingezogen:

Ich darf mir selbst keine Lust verschaffen und mich außer für notwendige Dinge (Reinigung etc.) nicht selbst anfassen. Dies gilt „bis auf Weiteres“ – was ich, weil es einfach schöner klingt und besser anfühlt, als „überhaupt nicht mehr“ interpretiere. Aber da die Dame meines Herzens eine sehr gnädige Dame ist, hat sie mir gewährt, dass ich bis zu zwei mal in der Woche darum bitten darf, mich selbst anzufassen, falls ich es gar nicht mehr aushalten sollte. Weil sie aber die Dame meines Herzens ist hat sie  gleich hinzu gefügt, dass es nicht bedeutet, dass sie mir diese Bitte gewähren wird.

Ich bin mal sehr gespannt, wie sich das auf Dauer anfühlt. Und wie die Dame meines Herzens sich das, was diese Regel vielleicht mit ihm macht, zunutze machen wird.

An manchen Tagen

scheint die Sonne, der Himmel ist blau, das Wasser plätschert, die Motoren der Schiffe röhren, Vögel zwitschern und man wäre so gerne diese ganzen Fantasien und Wünsche los, die so schön prickeln in die Bauchnabel, aber die einen dann aber auch wieder traurig machen.

Selbstbefriedigung ist ekelhaft

Ich habe heute auf einem tumblr-Blog den folgenden Text gelesen:

Masturbation is a selfish, self centered, juvenile, and disgusting habit that almost all if you justify as being “normal” or “natural”.

Body odor is normal and natural, the passing of gas, vaginal odor, a dense thicket of pubic hair… All of these things are natural and normal, and yet they are still offensive, if not disgusting.

No woman alive would be proud of the fact that their husbands, boyfriends, lovers, or even their sons sit in front of the computer frantically tugging at that noodle between his legs.

It is unecceptable.

Die Frage, um die es ging, war: Darf eine dominante Frau es ihrem submissiven Partner durchgehen lassen oder gar erlauben, sich selbst zu befriedigen? (also wenn sie nicht dabei ist oder das explizit von ihm verlangt *g).

Wenn man das so liest würde ich sagen: klarer Punkt. Oder?

Ratgeber für böse Dommsen

Manchmal kann mann bzw. Sub ja schon Mitleid mit den Doms und Dommsen dieser Welt haben. Also vielleicht nicht dann, wenn der Rohrstock durch die Luft zischt und man zum wasweißichwievielten mal ein “Danke. Darf ich noch einen bekommen?“ durch die Zähne presst. Oder wenn sie sich mit dem Lieblingsvibrator vergnügt und mann das nur hört, weil man mit der Nase an der Wand steht und sich so gerne auch Lust verschaffen würde, aber nicht darf. Aber sonst natürlich fast immer.

Denn als Dom und Dommse muss man ja ständig jemanden knechten und quälen. Puh, das kann anstrengen. Gut nur, dass es dafür Ratgeber wie diesen hier gibt. Vielleicht nicht alles super originell, aber auf jeden Fall praktisch. Ergänzungen und Tipps gerne in den Kommentaren.