Ratgeber

Man Frau könnte natürlich sagen, dass es ja klar ist, dass Mann das will:

Ladies, ladies, ladies! If you are not teasing your partner at least once a day (hopefully a great deal more) then you will never achieve what you are looking for. Your man will eventually stop doing as he is told and will become disillusioned at the least, possibly even bitter about it.

Aber es ist ja ein Tipp von Frau zu Frau. Und dann muss es ja wohl stimmen, oder?

Gut für Dich, gut für mich

Bei einem meiner Lieblingsblogs „Denying Thumper“ hab ich diese schöne Beschreibung gefunden, was es mit einem macht, wenn man sich nicht selbst anfassen darf. Vulgo: Keuschheit.

“Can you feel it?”

Belle asked me that as I was wrapped myself around her in bed, pressing my naked body against as much of her bed-clothed body as possible, hard stuffed tube pushing into her thigh. We’re at about the end of the second week of my six week lock-up prior to Spring Break.

“Yes,” I said quietly into her hair.

And I can. A lot. Everything is so much more now. How she looks, how she feels, how she smells, how she tastes. I’m starting to think more about what she might want or how she might feel about something or what she’d want me to do. It’s like fucking magic.

“I can tell,” she said before turing over to sleep, “It’s good for you.”

Whimper.

Then, after a moment, “It’s good for me, too.”

Ich kann mich gut an dieses Gefühl erinnern. Wie sich der eigenene Blick auf die Dame meines Herzens verändert, wie man sie ganz anders ansieht, ihre Blicke auf einen ganz anders wirken, wie ihr Duft so unglaublich begehrenswert wird uns so weiter und so fort. Ist es gut? Kein Zweifel, es ist ein wunderbares Gefühl – wenn man auf sowas steht. Für alle anderen ist das vermutlich schwer nachvollziehbar. Und es gibt die eine oder andere Nacht in der man schwer einschläft, weil es da unten so juckt und kribbelt. Aber auch das ist gut. Auf diese spezielle Weise.

In einem Interview mit einer Domina anlässlich der 50 Shades of Dingens Festspiele habe ich diesen Satz gelesen:

Nicht vergessen darf mach auch, dass hinter sadomasochistischen Phantasien oftmals einfach nur der Wunsch nach mehr Aufmerksamkeit steckt. Und das ist ein Wunsch, der im SM sehr gut befriedigt wird. Man denke nur an die SM-Spielart Bondage, bei der ein Partner sehr zeitaufwendig den anderen fesselt.

Und das ist der Punkt. Es geht nicht nur darum, keusch zu sein, seine Sexualität jemand anderem zu schenken. Es geht auch darum, dass der andere davon Gebraucht macht. Einen immer wieder darauf hinweist, was man gerade nicht darf. Mal anfasst um zu schauen, ob noch alles da ist, wenn es doch nicht benutzt werden darf. Sich selbst Lust verschafft (oder verschaffen lässt) und dem anderen zeigt, was er alles nicht darf – weil er Sub/Sklave/Diener/Wasauchimmer ist. Was er sich verdienen muss. Oder was von ihrer Lust und ihren Launen abhängt.

Das macht Chastity (ein schöneres Wort als unser Keuschheit) so prickelnd und spannend, es ist was anderes als selbstgewählte Enthaltsamkeit. Das kann sich jede/r selbst vornehmen, aber es macht dann keinen entsprechenden Spaß.

Und im Idealfall ist es eben einfach gut. Gut für beide.

Und jetzt mal ein Beispiel

Da ich ja zuletzt im Beitrag über den „Hightech-Slave“ schrieb, dass durch die ständige Erreichbarkeit Dom und Sub sich viel näher sein können, empfehle ich die Lektüre dieses schönen Blogbeitrags bei „Monkey in a Cage“.

Die Wortschöpfung „teaxting“ als Mischung von teasing und texting gefällt mir dabei sehr gut. Das sieht dann so aus:

teaxting

100% Masochist

Aha, das sind ja ein paar interessante Ergebnisse. Und interssante Begriffe.

== Results from http://bdsmtest.org/ ==
100% Bondage Receiver
100% Degradation Receiver
100% Masochist
96% Experimentalist
84% Slave
71% Submissive
69% Brat
55% Sadist
49% Pervert
45% Switch
43% Primal (Prey)
41% Girl/Boy
38% Voyeur
24% Bondage Giver
16% Brat Tamer
16% Vanilla
11% Degradation Giver
9% Daddy/Mommy
8% Dominant
4% Exhibitionist
3% Primal (Predator)
0% All-Rounder
0% Master/Mistress

See my results online at http://bdsmtest.org/result.php?id=166218

Das Lustige an diesen Tests ist ja, dass nie zweimal das Gleiche rauskommt.

Hightech-Slave – wie Smartphone & Co. Dom das Leben erleichtern

Diesen Blogbeitrag wollte ich schon lange schreiben. Er ist sicher nicht vollständig, aber das ist ja das Schöne an Online-Publikationen. Man kann die Texte problemlos ergänzen, erweitern, verbessern.

Die Frage: Was kann die ganze Technik, die wir jeden Tag benutzen, dazu beitragen, dass Dom und Sub sich noch näher fühlen?

Stets zu Diensten

Das Einfachste liegt auf der Hand: Durch Smartphone und Messaging-Dienste ist man immer miteinander verbunden. Das bedeutet auch, dass Sub jederzeit Befehle empfangen kann und den Erfolg von Anweisungen ggf. durch ein gesendetes Foto beweisen kann. Wenn man zusätzlich zum Smartphone noch eine Smartwatch trägt, die beim Empfang solcher Nachrichten kurz vibriert gibt es keine Entschuldigung mehr, etwas verpasst zu haben. Höchstens noch einen leeren Akku – aber ist Sub nicht dafür verantwortlich immer mindestens 10% Strom zu haben?

Digitale Leine

Mit den richtigen Einstellungen kann Dom auf einer Landkarte immer sehen, wo sich Sub gerade aufhält. Das geht zum Beispiel mit Google+ ganz einfach, aber es gibt auch Apps ohne Google, falls man da Bedenken hat. Und das Ganze funktioniert dann auch wirklich nur in eine Richtung: Sub kann natürlich nicht sehen, wo Dom ist. Das bietet sich auch an um Sub irgendwo hin zu schicken und zu kontrollieren, ob der Befehl ausgeführt wurde.

Fitness & Co.

Apropos wo hinschicken. Diese Fitness-Apps, die z.B. die täglich zurückgelegten Schritte zählen, lassen sich auch schön dazu nutzen, Ziele für Sub zu setzen – und zu kontrollieren. Manche messen auch den Schlaf, Dauer und Tiefe. Auch da lassen sich Ziele setzen (in beide Richtungen). Schön sind – bei entsprechendem Bedarf – auch Apps, in die man sein Gewicht eintragen kann. Und so auch vorzeigen kann.

Stiller Alarm

Und wo wir gerade bei Schlaf waren. Die Smartwatches (und auch viele Fitness-Armbänder) können den Träger geräuschlos über Vibration wecken. Mit einer Pebble funktioniert das ganz hervorragend. Was spricht dagegen, dass Sub mal eine zeitlang mitten in der Nacht Aufgaben erfüllt, wenn es die Erziehung erfordert? Ohne dass möglicherweise im selben Raum schlafende Personen geweckt werden? Oder rechtzeitig aufsteht, um das Frühstück und noch mehr vorzubereiten?

Aufgaben im Kalender

Wer als Sub seine Termine im Kalender verwaltet sollte natürlich Dom die Möglichkeit geben, dort neue Einträge hinzuzufügen. Die einfachste Art, eine Aufgabe zuzuweisen. Man kann dazu auch einen zusätzlichen Kalender anlegen, falls die dienstlichen Einträge vor versehentlicher (oder wissentlicher?) Änderung geschützt bleiben sollen.

Wecker aus der Ferne stellen

Auf Android gibt es auch eine tolle App die Kalendereinträge gleich in Weckuhrzeiten übersetzt und dafür sorgt, dass Sub im Zweifelsfall die Aufgabe nicht verschläft. Und wenn er nicht aufmerksam reinschaut, wird er die Aufgabe erst sehen, wenn der Wecker klingelt. Eine hübsche Überraschung.

Webcam

Sehr praktisch sind auch W-Lan-fähige Webcams. Die gibt’s für 30 bis 40 Euro, einmal eingerichtet kann man sie überall in der Wohnung hinstellen, wo es einen Stromanschluss gibt. Hübsch ist dabei eine IR-Funktion, da kann frau sogar im Dunklen sehen, was los ist, in besonders anregendem Schwarz-Weiß, aber immerhin. Die Geräte lassen sich auch leicht so einstellen, dass sie bei Bewegung ein Bild schicken („das verbotene Zimmer“ ;-)) oder einfach automatisch alle x Sekunden oder y Minuten eine Aufnahme speichern, damit sich später rasch nachvollziehen lässt, was er so während ihrer Abwesenheit getan hat.

And finally

Und dann gibt es da natürlich noch die finale Möglichkeit, eine notwendige Strafe durch den Entzug all dieser Hightech-Spielereien und all der anderen, die wir so alltäglich nutzen (Facebook, WhatsApp, einschlägige Blogs lesen…) zu verschärfen. Ein hübsches Kästchen mit einem Schloss, in das zu Hause das Smartphone kommt und der PC erhält ein neues Passwort oder eine geeignete Kindersicherungs-Software, die nur bestimmte Dinge zulässt… und fertig.

Und sonst? Bestimmt gibt noch 999 andere Sachen und 1.001 Ideen – dafür ist zum Beispiel in den Kommentaren Platz.

AMA

Ja, ich habe dieses kleine Blog zuletzt sehr vernachlässigt. Das will ich jetzt wieder ändern.

Es wird also in den kommenden Tagen und Wochen auf jeden Fall mehr Beiträge geben (wobei mehr ja nicht so schwer zu erreichen ist).

Zusätzlich würde ich mich über Fragen jedweder Art freuen, die dann Grundlage für weitere Beiträge sein können.

Also: AMA. Ask me anything.