Happy New und so

Für eine Vorsatzliste für 2014 hat es leider nicht mehr gereicht, aber ich wünsche allen hier Lesenden einen guten Start ins Jahr 2014. Freue mich über jeden einzelnen Blog-Besucher und jede Blog-Besucherin und jede Frage und jeden Kommentar.

Und als klugen Gedanken zum Jahreswechsel:

Tomorrow, is the first blank page of a 365 page book. Write a good one.

Ohrfeigen

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Ohrfeigen – ich hasse sie und liebe sie.

Ich weiß, dass ich schon lange vor meiner Erkenntnis, dass das, was ich fühle, SM heißt, ein heißes Kribbeln hatte, wenn ich an diese Szene im „Fliegenden Klassenzimmer“ dachte. Die, wo sie den armen Kerl im Keller gefangen haben, und streng nach der Uhr ihm regelmäßig Backpfeifen verabreichen. Wie oft habe ich mich in seine Rolle hineingedacht…

Es geht weniger um die Stärke oder den direkten Schmerz, sondern um diese – vermutlich irgendwie sozial antrainierte – Demütigung, dass einen jemand direkt ins Gesicht schlägt. Ein sehr effektives Mittel, dass keine besondere Vorbereitung oder Werkzeuge erfordert.

Keuschheit – 75 Tage später

Seit Mitte Oktober habe ich <s>nicht mehr an mir selbst herumgespielt</s> mit einer winzigen Ausnahme nicht mehr an mir herumgespielt. Es war ein Missverständnis und dafür wurde ich – zu Recht, natürlich – als Erziehungsmaßnahme und zur Buße zwei Wochen auf eine recht strenge Diät gesetzt.

Aber eigentlich unterliege ich seit Mitte Oktober einem unbegrenzten Keuschheitsgebot. Ich darf mich dort unten nicht berühren, außer zum Waschen und auf der Toilette. In der Zeit hatte ich zwei mal einen Höhepunkt, weil SIE es so wollte. Einmal musste ich 40 Tage warten, das zweite Mal 16 Tage. Ist jetzt auch schon wieder 18 Tage her.

Was ich aber feststelle: Es wird immer einfacher. Am Anfang waren vor allem die ersten Tage schwierig, so innerhalb der ersten zwei Wochen. Es war ein körperlich spürbares Kribbeln, man(n) musste oft daran denken, und zwischen den Beinen fühlte sich alles schwer und immer schwerer an, als ob sich ein Tank füllt und immer praller wird.

Es war unangenehm – und das sollte es ja auch sein. Das ist ja irgendwie Sinn und Zweck im SM-Kontext, dass ich für sie leiden darf.

Jetzt ist es einfach so wie es ist. Und, ja, man denkt manchmal daran, aber es ist eher etwas, was im Kopf entsteht, nicht etwas, was der Körper auslöst und einen dann zwingt, daran zu denken. Es ist leichter, es ist weniger leiden, mehr Verzicht… nein, irgendwie vor allem Routine.

Die Keuschheit wird eigentlich nicht mehr besonders thematisiert, Tease & Denial oder so etwas in dieser Form findet aktuell eigentlich nicht statt.

Während am Anfang für den Wegfall der selbstbestimmten Befriedigung die schöne Qual stand und ein starkes Begehren nach der Dame des Herzens, die täglich, nein stündlich schöner und liebreizender wurde (so dies überhaupt möglich ist), fehlt ein solcher Ausgleich derzeit. Anstatt unbefriedigt, aber begehrend und aufmerksam zu sein, fühlt man(n) sich irgendwie eher lustlos, aber auch ein bisschen genervt.

Mal sehen, was die Zukunft bringt.

A Price To Pay

Heute anderswo die hübsche Idee gelesen:

Sub darf, wenn er brav war, die Dame seines Herzens lecken. Aber für jede Minute dieses Privileges gibt es einen Tag Keuschheit.

Das wäre was für mich – wobei wenn ich dürfte, wie ich wollte, nicht sehr viele Orgasmen in 2014 für mich blieben. Aber so oft wird meiner Zunge das Privileg gar nicht gewährt.

16

Ich habe mein kleines Blog hier ein bisschen vernachlässigt. Sorry.

Ich werde demnächst mal was über meine zwei Wochen ganz persönliche “Hunger Games“ schreiben. Und natürlich die nächsten Teile von “seine neue Welt“ posten, also falls jemand hier weiterlesen wollen sollte.

Ansonsten ist schon wieder der 16. Tag Keuschheit. Der kleine Wurm wird aber komplett ignoriert, insofern ist es nicht so schwer auszuhalten. Man(n) gewöhnt sich offenbar an alles.