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Heute sind es 14 Tage. Da passt es, dass ich bei Little Submissions gestern eine Geschichte gelesen habe, in der es heißt:

“So, it gets easier over time? Because if that’s the case, boys are dumb.”

He rubbed her shoulders and shrugged. “Well, not easier exactly. But for the first week or so you’re used to coming, so your body sort of expects it, but then after a week your body is more used to not coming, so it doesn’t expect it as much. You just slowly stop wanting to jerk off as much, everything else being equal.”

Ich kann das nicht bestätigen. Die erste Woche ist fies. Dann hat man den Eindruck, es ist leicht, es ist überstanden. Aber nach 10 bis12 Tagen geht es wieder los, und noch schlimmer als am Anfang.

Der Wunsch, sich anzufassen. Sich zu reiben. Dass sie ihn anfasst, wenigstens kurz. Vielleicht ein bisschen an ihrem Fuß reiben, nur ganz kurz?

Wahrscheinlich wäre es danach noch schlimmer, keine Ahnung. Aktuell wurde ich die Zeit bis auf eine sehr prickelnde Episode weitgehend ignoriert. Ich möchte fast schreiben, die Dame meines Herzens quält mich nicht – aber in Wahrheit ist das eine größere Qual als das aktive Quälen. Und nicht annähernd so schön.

Blog: Little Submissions

Den Auftakt meiner kleinen Reihe mit Blog-Empfehlungen macht heute little submissions.

Ein Mann, der sich Jerry Jones nennt, schreibt hier wunderbare Kurz- und Kürzestgeschichten über die weibliche Dominanz. Das heißt, eigentlich nur über einen namenlosen ihn und eine ebenso namenlose sie. Wunderbar konstruiert kurzweilig und sehr inspirierend.

In Choices stellt sie ihn zum Beispiel vor die Wahl, zum Höhepunkt zu kommen oder ihre Füße zu küssen. Und das wird nicht die einzige Entscheidung bleiben.

Häufig geht es um Keuschhaltung.  Manchmal sind die Szenarien für meinen Geschmack etwas krass, aber schließlich handelt es sich um Fiktionen für Erwachsene.

Meine Fantasien wurden durch die Lektüre auf jeden Fall bereits häufig bereichert.

Leicht gesagt

Das kann doch nicht so schwer sein, sich mal ein paar Tage nicht anzufassen.

Das kann doch nicht so schwer sein, sich mal ein paar Tage nicht anzufassen?

Das kann doch nicht so schwer sein, sich mal ein paar Tage nicht anzufassen!

Das. Kann. Doch. Nicht. So. Schwer. Sein. Sich. Mal. Ein. Paar. Tage. Nicht. Anzufassen.

(Alp?)Traum

Eigentlich träume ich ja selten bzw. Ich kann mich nach dem Aufwachen nicht mehr daran erinnern.

Heute Nacht hatte ich aber einen Traum, bei dem ich die genaue Story auch nicht mehr weiß, aber auf jeden Fall habe ich darin sehr lange und ausführlich, äh, mich mit mir selbst beschäftigt. Aber er wollte und wollte nicht hart werden. Und aus irgendwelchen Gründen wäre das wichtig gewesen, wie gesagt, Details weiß ich nicht mehr. Trotzdem war es außerordentlich schön…

Ist das jetzt ein Verstoß gegen das Berührungsverbot? Hat das Konsequenzen? Oder reicht es wohl, wenn ich heute Nacht eine kleine Strafe träume? 🙂

Unbegrenzt

Der Dame meines Herzens hat mein Ton hier hat nicht gefallen. Und deshalb hat sie das Verbot auf unbestimmte Zeit verlängert. Nur zu meinem Besten, wie sie sagt.

Es ist ja schon so, dass ich in meiner Fantasie unbegrenzte Keuschheit und vielleicht drei, vier Höhepunkte im Jahr extrem erregend finde. Und auch, wenn sie ein solches Verbot ausspricht. Aber wenn es dann passiert, ist es doch ein mulmiges Gefühl.

Das längste waren bisher 33 Tage Korrektur: 55 Tage – wie man sowas vergessen kann. Aber ich habe gerade den Eindruck, dass sie mir zeigen will, dass sie die Regeln macht. Insofern weiß ich nicht, was ihr so vorschwebt.

Auf jeden Fall weiß ich, dass ich in der Regel viel aufmerksamer und liebevoller bin, wenn ich nicht darf.

Geduld

Nein, ein geduldiger Mensch bin ich wohl nicht. Mir geht die Hutschnur hoch, wenn Leute nicht verstehen wollen. Wenn ich ein Produkt spannend finde, dann will ich es haben. Wenn ich eine Idee habe, sie sofort umsetzen, einen Gedankenblitz gleich aufschreiben.

Abwarten oder warten liegt mir nicht so. Normalerweise.

Anders ist es, wenn ich an mich als Sub denke. Es ist wunderbar, einfach da zu knien oder in der Ecke zu stehen und zu warten. Nicht schöner als dann gerufen oder benutzt zu werden, aber sehr, sehr schön. Ich erinnere mich mit einem Prickeln an einen Abend, den ich blind und taub zu ihren Füßen und unter ihnen als Fußbank zubringen durfte. Sehr, sehr geduldig :-).

Als Sklave bin ich geduldig, sonst bin ich sehr ungeduldig. Auch wenn es ums Warten geht, wann ich wieder Sklave sein darf, ob ich Sklave sein darf.

Apropos Geduld.

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So ein Wochenende in einem solchen 4-Sterne-Hotel, wartend, hoffend, bangend, das würde ihm auch gefallen. Da wäre er sehr geduldig.