3. Januar 2018

Die Dame meines Herzens hat mir aufgetragen, einen Bericht über den gestrigen Abend zu verfassen und hier zu veröffentlichen.

Der 3. Januar war der Startschuss für ein kleines 14-tägiges Projekt, dass wir uns gemeinsam vorgenommen haben. Normalerweise findet unsere SM- oder D/s-Beziehung relativ abgegrenzt vom Alltag statt, wenn wir uns für ein Spiel am Abend verabreden. Ansonsten kommunizieren wir als Sklave und DdH vielleicht tagsüber ein wenig per Chatnachrichten. In den kommenden 14 Tagen soll das anders sein. Sie soll Verfügungsgewalt über mich auch im Alltag haben, so lange die berufliche Sphäre nicht beeinträchtigt wird. Gestern Abend sollte ich in meine neuen Aufgaben eingeführt werden.

Dies begann damit, dass ich mich vorzubereiten (säubern, rasieren, entsprechend kleiden) hatte, ein paar Utensilien wie ihren geliebten Magic Wand auf dem Bett bereit legte, für ein prickelndes kaltes Getränk sorgte und ihr eine Badewanne einließ. Weil ich etwas zu spät aus der Arbeit gekommen war, musste ich das ohne Abendessen tun – sie schrieb mir per Messenger, „Essen wird überbewertet“. Hmmmm, Grundregel Nummer eins: Die DdH hat immer Recht. Da noch etwas zu erledigen war übernahm ich das, während sie ab 21 Uhr erst einmal ein entspanntes Bad begann.

Als ich fertig war, ging ich durch das Schlafzimmer und klopfte an die Badezimmertür. Im Sklaven-Modus darf ich einen Raum, in dem sie sich befindet, nur nach Aufforderung betreten. Als ich nach kurzem Warten eintreten durfte bekam ich erst einmal ein paar leichte Ohrfeigen, weil sich Staubflocken am Wannenrand befanden und die Wassertemperatur zu hoch gewesen war. Meine ersten Aufgaben waren es, ihr auf Fingerschnippen das Getränk zu reichen und wieder abzunehmen. Danach durfte ich ihre Beine rasieren, wobei ich mich, wie ich einräumen muss, eher ungeschickt anstellte.

Dumm wie ich manchmal bin hatte ich vergessen, ein Handtuch bereitzulegen, das ich nun erst einmal holen musste. Im Anschluss durfte ich ihr beim Abtrocknen helfen, wobei mir mein Gesicht zu nah an ihrem Körper an den falschen Stellen wieder ein paar Ohrfeigen einbrachte. Große Freude hat sie immer daran, ihren wunderbaren Po gegen meinen Schoß zu drücken und zu reiben, während ich dicht hinter ihr stehen muss, um sie ordentlich abzutrocknen.

Im Anschluss war es meine Aufgabe ihr Nacheinander ihre Gesichtscreme und ihr Deo aus dem anderen Badezimmer zu bringen. Das hätte ich auch auf einmal holen können, aber ich vermute mal, das war nicht Sinn der Aufgabe. Nachdem ich das Bad in Ordnung gebracht hatte und ihre Kleidung des Tages in die Wäsche geräumt hatte, widmete sie sich meiner Einführung.

Dazu durfte ich mich im Bad auf den Rücken legen. Meine Fußmanschetten wurden mit einer kurzen Kette verbunden, ebenso die an meinen Handgelenken, die zusätzlich noch mit dem Halsband verbunden wurden. Meine Ohren wurden zudem mit einigen kleinen Wäscheklammern geschmückt – eine Form von Schmuck die ihr zuletzt großen Spaß bereitet hat und der ihr offenbar gefällt.

Meine Aufgabe war es nun, die Beine schön senkrecht nach oben zu halten. Wie sich jeder vermutlich aus dem Sportunterricht erinnert: das geht nach einer (in diesem Fall: kurzen) Zeit ganz schön auf die Bauchmuskeln. So lag ich da während ich aus dem Nebenraum das Surren des Magic Wand hörte und ab und an das eine oder andere Geräusch von ihr. Meine mangelhafte Ausführung führte zu einigen eher leichten Schlägen mit dem dünnen Rohrstock auf die Fußsohlen – verglichen mit den Schmerzen in den Bauch- und Beinmuskeln gut auszuhalten.

Ich durfte mal absetzen, dann wieder abheben, mich anstrengen – „Du willst mich doch nicht enttäuschen?“ – und dabei immer wieder die Geräusche der Lust aus dem Nebenraum.

Ein Nagelrad bearbeitete mich, während ich so dargeboten auf dem Rücken im fast dunklen Bad lag und sie über mir stand. Dann ging das Licht auch mal an und ich lag da, von dem Deckenspots ausgeleuchtet, unterworfen, nicht in der Lage durch das blendende Licht die DdH anzusehen.

Nächste Übung: Po hochhalten. Die selbe Anstrengung wie zuvor. Die selben Lust-Geräusche. Sie kommt wieder zu mir. Etwas drückt an mein Poloch. Sie beginnt mich mit einem Gummischwanz zu ficken. Ich stöhne. Will ich mehr? Ich bettele, ich bitte, dass sie meine Öffnungen in Besitz nimmt. Sie legt den Gummischwanz auf meinen Schoß und sagt, vielleicht – wenn ich meine Beine schön oben lasse. Wieder die Anstrengung, ihre Geräusche. Sie lässt mich wieder bitten, spielt mit dem Schwanz an meiner Öffnung, aber nein, meine Leistung sei nicht gut genug gewesen. Wieder den Po hochhalten.

Und dann soll ich rüberkommen. Auf allen Vieren mit tief gesenktem Kopf durch die Fesselung komme ich rüber, den Kunstschwanz zwischen meine Beine geklemmt, dort, wo sie ihn drapiert hat. Ich muss vor das Bett, wo sie mich sehen kann. Dann meinen Arsch präsentieren. Den Kopf ganz unten, den Po hoch gereckt biete ich mich dar – und sie fickt mich mit dem Gummischwanz in ihrer Hand. Hart, fest. Ich stöhne, fiepse, bitte. Sie lässt sich vom Magic Wand berühren. Fickt mich wieder. Dann hat sie genug, sie habe kein Interesse an meinem Loch, meint sie. Und schickt mich kniend in die Zimmerecke. Meine Ecke, die ich schon gut kenne.

Wieder der Wand. Ihre Geräusche. Berührt sie sich jetzt gerade mit den Fingern? Wieder das Brummen des Geräts.

Sie fragt, ob ich die Tragweite unserer Vereinbarung begriffen hätte. Dann erläutert sie mir die ersten Regeln, zu denen jederzeit neue hinzukommen können.

  • Sie hat jederzeit volle Verfügungsgewalt über mich.
  • Es wird Einschränkungen beim Essen geben.
  • Wenn ich auf der Arbeit bin habe ich zu fragen, was ich mittags essen darf.
  • Vor dem Konsum von Genussmitteln wie Süßigkeiten oder Alkohol habe ich grundsätzlich um Erlaubnis zu fragen.
  • Sie gibt mir Anweisungen, wenn ich etwas Besonderes anziehen soll.
  • Ich übernehme die Aufgaben im Haushalt – Wäsche, Geschirr, Müll wegbringen.
  • Ich bekomme Sonderaufgaben und werde „gut zu tun haben“.
  • Ich koche am Sonntagabend etwas Ordentliches.
  • Ich stehe am Wochenende vor ihr auf und sorge dafür, dass sie angenehm etwas länger schlafen oder im Bett bleiben kann.
  • Ich küsse ihr abends vor dem Schlafengehen die Füße.

Ich bedanke mich für jede dieser Anweisungen, während ich aufrecht in der Ecke knie und sie auf dem Bett liegt und sich immer wieder zwischen einzelnen Anweisungen Lust mit dem Wand verschafft.

Dann darf ich aufstehen und weiter in der Ecke stehend meinen, nein: ihren Schwanz reiben. Sie kontrolliert seinen Zustand, schickt mich wieder in die Ecke. Reiben. Stop. Weiterrreiben. Während dessen die Geräusche des Wands, ihre Geräusche.

Und schließlich ruft sie mich zum Bett. Ein Fingerschnippen, ich habe eine Aufgabe zu erfüllen.

Wir liegen auf dem Bett und unterhalten uns über dies und das. Dann räume ich auf, während sie ins Bad geht. Und danach gehen wir gemeinsam Schlafen. Die Dame meines Herzens hoffentlich sehr zufrieden – so wie ich. Nur dass ich hungrig schlafen gehe. Wie hatte sie gesagt: Essen wird überbewertet.

 

Fesselstrafe

Ich habe mich gegenüber der Dame meines Herzens falsch verhalten. Konkret habe ich eine sehr klare Anweisung bewusst und willentlich missachtet. In der Folge musste ich eine Nacht, in der ich alleine zu Hause war, gespreizt und selbst gefesselt auf dem Bett verbringen. Zudem musste ich mir – ähnlich wie hier beschrieben – um 2 Uhr und 5 Uhr nachts den Wecker stellen um mich dann jeweils bei ihr per Mail zu entschuldigen.

Das mit der Fesselung ist ja so eine Sache. Alleine kann man sich, zumindest an den Armen, ja gar nicht soooo streng fesseln und wenn man erstmal so daliegt ist das größte Problem die eigene Erregung. Fesseln sind nun mal… Eben. Aber irgendwann schläft man dann ein. Nur leider klingelt praktisch sofort, also gefühlt sofort, der Wecker. Und dann, nach der Mail und dem wieder anketten der dafür notwendigen Hand, merkt man: wie die Muskeln schmerzen. Wie sich Beine und Arme wehren. Wie der Körper kämpft, sich endlich aus der Rückenlage zu befreien. Man beginnt es zu hassen. Zu leiden. Darüber nachzudenken, wie lange man bis zum Aufstehen noch durchhalten muss. Und dann wieder nur der Schmerz.

Irgendwann ist dann der Schlaf doch da. Wie schön. Aber dann ist da auch das nächste Weckerklingeln. Und geht wieder los.

Mit dem kleinen Bonus, dass ich vorher einmal darum gebeten hatte, mir doch vielleicht selbst Lust verschaffen zu dürfen. Das hat sie mir gnädig gestattet. Aber nicht dann, als ich wollte, sondern eben um 5 Uhr morgens. Gefesselt. Auf dem Rücken. Auf dem Bett. Wenn von Erregung so gar nichts mehr zu spüren ist. Und das bittere Ergebnis musste bis zum Morgen feucht und eklig auf seinem Bauch verbleiben.

Eine echte Strafe.

Cuckolding – jetzt auch in Ihrem Schlafzimmer

Ich habe hier in diesem kleinen Blog ja extra eine Rubrik „SM im Alltag“, weil ich es immer wieder interessant finde, wo man auf Dinge stößt, die sich mit – ja, zugegeben: schmutziger – Fantasie in einen SM-Kontext bringen lassen. Oder wie selbstverständlich SM-Themen in Publukumszeitschriften aufgegriffen werden, etwa dem „Focus“:

Jetzt erobert ein neuer Trend aus der BDSM-Szene die Schlafzimmer. „Cuckolding“ ist laut einer US-Studie zum zweithäufigsten Suchwort auf Porno-Seiten geworden. (…) Die Partnerin beim Sex mit einem anderen Mann zu beobachten. Ja, viele Männer törnt es tatsächlich an, wenn sie ihrer Freundin zusehen, wie sie mit einem anderen schläft. Diese Sexphantasie wird Cuckolding genannt und kommt ursprünglich aus der BDSM-Szene.

Also wenn man mal davon absieht, dass es schon gewagt ist, von der Suche bei Pornos auf die Realität im Schlafzimmer zu schließen… ein bisschen überrascht war ich schon, wie neutral bis geradezu positiv diese sexuelle Spielart hier für eine breite Öffentlichkeit aufgearbeitet wird.

Betteln um Keuschheit

Ich habe heute einen Text gefunden, den ich sehr reizvoll finde:

Like, having a Domme tell a sub they’re not allowed to cum, but then teasing and edging them until they’re about to break. To the point that the sub has to beg “Please Mistress, don’t make me cum”, they have to go against everything their body is telling them because they want to be good and obey.
And then the Domme can be like “Well, you’re the one who asked me to stop. I would have kept going. Apparently you just don’t want to cum.” Rinse repeat until the sub breaks.

I dunno, I love the idea of subs being ordered to behave in a way that goes against their own pleasure/desires/self/preservation. Like yes please order me to do something that frustrates the hell out of me.

Diese Vorstellung, etwas zugleich zu lieben und zu hassen, finde ich wunderbar. Wenn mir die Dame meines Herzens auftragen würde, auf keinen Fall zum Höhepunkt zu kommen, egal was geschieht – und mich dann reizen und erregen würde… Was bleibt einem dann übrig als zu betteln, dass sie aufhört, wenn es sonst nicht mehr auszuhalten ist? Wie demütigend ist das?

Eine wunderbare Vorstellung.

Ihr so nah

Die vergangenen drei Nächte durfte ich zum Schlafengehen das Höschen der Dame meines Herzens, das sie den Tag über getragen hat, tragen. Und zwar auf dem Kopf, so aufgezogen, dass sich der Stoff, der ihr den ganzen Tag am nächsten war, direkt über meiner Nase befindet.

Ihr wunderbarer Duft hat mich erregt, sehr erregt. Dabei dürfte geholfen haben, dass ich von der Dame meines Herzens gerade in „demütigem Verlangen“ gehalten werde, was die Abwesenheit von eigener sexueller Befriedigung bedeutet. Und es hat mich natürlich auch deshalb erregt, weil es eine demütigende Handlung ist, das getragene Höschen eines anderen über dem Gesicht zu tragen.

Ich bin der Dame meines Herzens sehr dankbar und liebe sie sehr. Nicht nur dafür.

Ganz ohne mich

Ich habe einen schönen Beitrag bei „Ihr Juwel“ gelesen, bei dem ich Lächeln musste, weil ich ähnliches erleben durfte und ähnliches fühle.

Nun jedoch hat Madame ein neues Spiel des „nicht dürfen“ ins Rennen gebracht, es stellt sich wie folgt dar und findet im Moment hin und wieder des Nächtens im Bett statt.

Ich habe meine Maske anzulegen, die Reißverschlüsse an den Augen und am Mund werden geschlossen, „du bleibst liegen“ kommt Ihre Anweisung und ich höre Ihren „elektrischen Freund“ wie dieser seine Arbeit aufnimmt.

Es ist nicht Ihr elektrischer Freund mit dem Sie sich vergnügt, was mich dann beschäftigt sondern dieses nicht teilhaben dürfen, Ihr nicht behilflich sein zu dürfen. (…)

Mir reicht es schon wenn ich dabei knien darf und Ihr dadurch zeigen kann das ich bereit bin Sie zu unterstützen oder Ihre Füsse dabei küssen und lecken darf.

Bei mir gab es keine Kopfmaske – was sicher interessant ist – und auch keinen Keuschheitsgürtel – es sicher auch interessant ist -, sondern ich lag einfach neben der Dame meines Herzens im Bett, während sie sich selbst Lust verschafft hat. Und ich musste daran denken, wie sehr ich es liebe, sie zu streicheln und zu küssen und das zu tun, was sie dort gerade ganz alleine ohne mich tat.

Ich fühlte mich ausgeliefert, ihr unterworfen und, ja, auch gedemütigt. Und es hat mich sehr erregt.

Immer interessant zu lesen, dass man nicht alleine so tickt.