Danke, mir geht’s gut

Und damit geht es mir wie den meisten Menschen, die BDSM betreiben – hat eine Studie herausgefunden.

Dabei kam keinesfalls heraus, dass Freunde von Fesselspielen psychisch gestört oder gar irgendwie »abartig« sind, ganz im Gegenteil: Sie erwiesen sich sogar als gesünder und insgesamt glücklicher als der übrige Teil der Bevölkerung, der sich im Bett auf eher moderatem Weg vergnügt. Auch die mentale Stabilität soll bei BDSM-Freunden größer sein und die Beziehungen erfüllender.

Muskelkater in der Badewanne

Die meisten Menschen gehen mit Muskelkater in die Badewanne, entspannen sich dort, und kommen entspannt(er) wieder aus der Wanne raus. Ganz offensichtlich bin ich nicht wie die meisten Menschen.

Ich werde von der Dame meines Herzens in die leere Wanne gestellt, das rechte Handgelenk an den linken Knöchel gekettet, so dass ich nicht gerade Steffen kann. Und auch sonst ein bisschen Seil, das die Bewegung einschränkt. Über dem Kopf ihr getragenes Höschen, die Augen verbunden. Und dann alleine.

Ab und an schaut sie nach mir und ich frage mich ob sie merkt, wie sehr Beine und Rücken schmerzen. Beim ersten Besuch habe ich mich dummerweise an die Wand gelehnt, dafür wird die Kette nochmal verkürzt. Danach mache ich diesen Fehler nicht mehr.

Und heute habe ich Muskelkater. Und großen Respekt vor der Badewanne. Und meiner Dame des Herzens.

Ask me

Ich würde in dieses kleine Blog ja gerne mehr schreiben. Aber was? Da es ja auf Beiträge den einen oder anderen Like gibt und auch ab und an Kommentare (danke dafür) dachte ich, ich frage mal nach Fragen. Die ich beantworten kann.

Also: Wenn ihr etwas von mir wissen wollt, dann ist jetzt die Chance in den Kommentaren zu fragen.

Sommerkleid

Es gibt viele schöne Dinge, die die Dame meines Herzens und ich bzw. sie mit mir anstellen kann. Ja, genau, solche.

Aber manchmal sind es die allereinfachsten Dinge, die berühren. 

Letztens war so ein Abend, an dem solche Dinge geschehen sollten (und geschahen). Aber bevor es anfing, musste die Dame meines Herzens noch etwas am Computer erledigen.

Sie saß am Tisch und tippte. Ich stand hinter ihr und konnte durch ihren Kopf nicht sehen, was sie tat. Aber das war auch egal.

Ich stand einfach hinter ihr und streichelte ihren Rücken durch ihr dünnes Sommerkleid. Mehr gab es für mich nicht.

Näher und mehr als ihr Sklave habe ich mich später auch nicht mehr gefühlt.

Erziehungsmaßnahme

Vor einigen Tagen, als die Dame seines Herzens für ein paar Tage nicht bei ihm war, war aus verschiedenen Gründen, die hier nicht erwähnt sein sollen, eine Erziehungsmaßnahme notwendig.

Und die hatte es in sich.

Ich musste mir die Nacht über alle zwei Stunden den Wecker stellen und eine kleine Aufgabe erfüllen, die ich für sie dokumentieren musste.

Nicht nur, dass eine Nacht in der man ständig aus dem (Tief)Schlaf gerissen wird, sehr wenig erholsam ist. Es waren auch noch zwei Nächte hintereinander.

Und Dinge, die ein Mann und Sklave unter normalen Umständen sogar als Belohnung sehen würde, können um 3 Uhr oder 5 Uhr nachts eine echte Qual sein (und auch rein körperlich schwer zu erfüllen…).

Kurz: Erziehung muss nicht schwierig sein. Zumindest nicht für sie.

Vorzeigebeziehung

Über diesen Blogbeitrag bin ich auf diesen Artikel bei „jetzt“ gestoßen.

Es ist eine, wie ich finde, sehr schön und gut geschriebene Geschichte über eine Beziehung, die nicht als „normal“ gilt. Zwischen zwei Menschen, von denen eine die Sklavin des anderen ist. Und zwar immer, rund um die Uhr. Oder 24/7, wie das auch heißt.

Wobei in dem Text sehr schön heraus kommt, dass 24/7 eben gerade nicht immer und in jeder Situation bedeutet. Es beschreibt eher die Möglichkeit als die harte Realität.

Der Text ist sehr einfühlsam, neugierig.

Cocos Geschichte ist wie eine lange Reihe von Fragen: Wie kann das sein? Kannst du dir vorstellen, der Besitz eines anderen Menschen zu sein, wie ein Sklave? Tun zu müssen, was dein Besitzer verlangt? Weil es dich glücklich macht? Kann Unterwerfung glücklich machen? Darf sie das? Und wer bestimmt eigentlich, was sein darf?

Das einzige, was man vielleicht kritisieren kann, ist das wieder ein mögliches Klischee bedient wird, Frau = sub/devot, Mann = dominant. 
Ich könnte jetzt noch viel schreiben, aber am besten ist es vermutlich, einfach den Text zu lesen. Es ist einer der Texte, den man auch Partnern oder Familienmitgliedern „mal zum Lesen“ geben kann.